Cocktails, Musik und mehr: Ein Genuss für alle Sinne

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Extase und Entspannung: Während die Erwachsenen ein Päuschen auf den Resten der Klostermauer machen, toben die jüngsten Besucher begeistert auf der Hüpfburg oder lassen sich schminken. Fotos: Köster

Altmorschen. Das Hotel Kloster Haydau feierte sein großes Sommerfest am Wochenende

Morschen. Das erste Sommerfest des Hotels Kloster Haydau machte seinem Namen alle Ehre, bei strahlendem Sonnenschein strömten die Besucher auf das weiträumige Gelände rund um das ehemalige Zisterzienserkloster in Altmorschen. Gleich am Eingang stand die Feuerwehr mit ihrem Fuhrpark, in einem vernebelten Zelt demonstrierten die Brandschützer eindrucksvoll den Einsatz der Wärmebildkamera.

Die siebenjährige Katharina Barth hing gut gesichert an der großen Drehleiter und versuchte sich dabei hochkonzentriert im Kistenstapeln. Auf der Wiese neben der Klosterkirche informierten Jutta Beneke, Doris Bickel und Heike Kohlhaas-Rauch über die Arbeit der Mörscher Engel, gleich nebenan betrieb Christina Groh-Hirschle einen Spendenverkauf zugunsten der Kinder aus Tschernobyl. Zahlreiche Vereine und Organisationen präsentierten sich auf dem Gelände und boten darüber hinaus allerlei Kurzweil für die jüngeren Besucher. "Unser Fest soll den Ort und die Region mit einbinden, um die Hemmschwelle zu einem Vier-Sterne-Hotel abzubauen", erklärte Hoteldirektor Alexander Hess das Ziel der Veranstaltung, deshalb seien die meisten seiner 80 Mitarbeiter leger in braunen Poloshirts gekleidet. Lediglich Benjamin Weiße und seine Kochkollegen kredenzten standesgemäß in weißer Jacke und hoher Mütze deftige Gulaschsuppe und herzhaften Spießbraten.

"Wurzeln bewahren und Zukunft gestalten", lautet die Philosophie des Hotel- und Tagungszentrums, das vor gut einem Jahr seine Arbeit aufgenommen hat. "Der Charme des Klosters in Verbindung mit einem modernen Hotel macht diesen Ort besonders", schwärmte Hess in einer kurzen Pause, dann musste der 40-Jährige wieder weiter zum nächsten "Einsatzort". Der Männergesangverein Altmorschen gab nämlich auf der Open-Air-Bühne noch seine "Sängergrüße" zum Besten, als sich bereits die Kirchentüren öffneten und ein frisch vermähltes Paar mit seinen Gästen ins Freie zog. Vor dem großen Gebäude, das über den Grundmauern der ehemaligen Klosteranlage zu schweben scheint, genossen die Gäste derweil leckeren Pflaumenkuchen und beobachteten das bunte Treiben auf dem weitläufigen Areal. In entspannter Atmosphäre klang die gelungene Veranstaltung am frühen Abend aus – es war das erste, jedoch sicherlich nicht das letzte Sommerfest in diesem herrlichen Ambiente. (Alle Fotos: Köster)

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