Abi – und dann? - Berufsberatung informiert am Schwalmgymnasium

Treysa. Zum dritten Mal veranstaltete die Agentur für Arbeit (AfA) einen Informationsabend für Schüler der Abgangsklassen und deren Eltern in der M

Treysa. Zum dritten Mal veranstaltete die Agentur für Arbeit (AfA) einen Informationsabend für Schüler der Abgangsklassen und deren Eltern in der Mensa des Schwalmgymnasiums (SG), diesmal mit dem Schwerpunkt – Studienfinanzierung -. "Hier bekommen Sie Infos aus erster Hand", sagte Studiendirektor Manfred Marek in seiner Begrüßung, er ist zuständiger Studienleiter für die Oberstufe am SG. Erich Hoffmann, Berater für akademische Berufe bei der AfA in Marburg und zuständig für das Gymnasium in Treysa und die Melanchthon-Schule in Steinatal, erläuterte vor etwa 40 Interessierten, was die Schulabgänger für ihren weiteren Weg nach dem Abitur alles beachten müssten. An erster Stelle stehe die Berufsorientierung, erklärte er und verwies darauf, dies frühzeitig in Angriff zu nehmen. Dazu zeigte er wichtige Fristen und Termine auf, die es für die Aufnahme eines Studiums einzuhalten gelte, so dass man sich schon zwei Jahre vor dem Schulabschluss Gedanken machen müsse, betonte der Berufsberater. Zur Unterstützung gebe es sowohl eine Sprechstunde, die regelmäßig in der Schule stattfinde, als auch die Einzelberatung in der Arbeitsagentur, die sich noch intensiver mit dem jeweiligen Schüler beschäftige, sagte er. Zweiter wichtiger Punkt sei der Studienort, so Hoffmann weiter, da er einerseits für das Studienfach wichtig sei, aber auch die Studienkosten beeinflusse, zum Beispiel durch Studiengebühren (nicht in allen Bundesländern) oder unterschiedlich hohe Lebenshaltungskosten. Er verwarf das kursierende Gerücht, ein Studium koste 60.000 Euro, deshalb gab er den Anwesenden eine Checkliste an die Hand, mit deren Hilfe man eine realistische Berechnungsgrundlage für die individuelle Studienplanung erstellen kann. "Zur Studienfinanzierung gibt es entweder Günther Jauch, Lotto oder Erben", sagte Hoffmann ironisch, nannte im Anschluss aber auch gleich die ernstzunehmenden Möglichkeiten, wie BaföG, Jobben, Stipendium oder Bildungskredit und beschrieb deren Vor- und Nachteile. Zum Thema "Bildungskredit" hatte er Jugendberater Alexander Diebel von der Kreissparkasse (KSK) mit ins Boot geholt, der als Finanzfachmann speziell auf den KfW-Studienkredit einging. Mit neuen Erkenntnissen, zahlreichen Hinweisen auf Informationsquellen im Internet und Broschüren in der Hand, waren die angehenden Studenten wieder einen Schritt weiter auf dem Weg ins Berufsleben.

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