In Fritzlar: Hochkarätig besetzter ökumenischer Gottesdienst zum Reformationsgedenken

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Sie gestalteten den ökumenischen Gottesdienst im Fritzlarer Dom hauptsächlich mit: (v.v.l.) Pfarrer Wolfgang Kallies, Prof. Dr. Cornelius Roth, Dekanin Sabine Tümmler, Bischoff Heinz Josef Algermissen, Bischof Dr. Martin Hein, Dechant Jörg-Stefan Schütz, Pfarrer Holger Degen. Hintere Reihe: (v.l.) Lavinia Engewald, Helena Strehl, Luisa Houska und Diakon Dr. Stefan Wick. Foto: Knödl

Dem Gottesdienst voran standen dabei die höchsten regionalen Würdenträger beider Kirchen, Bischof Heinz Josef Algermissen (hielt die geistliche Einführung) und Bischof Dr. Martin Hein (hielt die Predigt).

Fritzlar. „Christus gemeinsam bezeugen“ – unter dieser Überschrift begingen die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und das Bistum Fulda das Reformationsgedenken erstmals gemeinsam. Mit einem ökumenischen Gottesdienst am Trinitatis-/Dreifaltigkeitssonntag im Fritzlarer Dom St. Peter. Und der platzte aus allen Nähten. Vermutlich auch deswegen, weil mit Bischof Heinz Josef Algermissen (hielt die geistliche Einführung) und Bischof Dr. Martin Hein (hielt die Predigt) die höchsten Würdenträger beider Kirchen in der Region diesem Gottesdienst voranstanden.

Daneben wirkten als Liturgen Diakon Dr. Stefan Wick (Bistum Fulda), Pfarrer Holger Degen (SELK/ACK Fritzlar und Umgebung), Dekanin Sabine Tümmler (evangelischer Kirchenkreis Fritzlar-Homberg), Dechant Jörg-Stefan Schütz (katholisches Dekanat Fritzlar) und Pfarrer Wolfgang Kallies an dem Gottesdienst mit.

Fotostrecke zum ökumenischen Gottesdienst im Fritzlarer Dom

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Evangelischen Posaunenchor Homberg und Gunther Hehenkamp an der Orgel.

Doch auch Prominenz aus der weltlichen Welt war im Fritzlarer Dom vertreten: Beispielsweise Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, der von Fritzlars Erstem Stadtrat Claus Reich – in Vertretung des im Urlaub weilenden Bürgermeisters Hartmut Spogat – im Anschluss auf dem Domplatz ganz herzlich begrüßt wurde. Und auf dem dortigen Empfang hatte man bei herrlichem Sommerwetter noch ausreichend Zeit, über den Gottesdienst zu parlieren und zu diskutieren. Gemeinsames Credo: „Evangelische und katholische Christinnen und Christen eint heute mehr als sie trennt.“

Lesen Sie dazu auch einen Briefwechsel von Chefredakteur Rainer Hahne.

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