Erwachsene haben Spaß im Schmutz: Bildergalerie vom Dirty Church Run 2017

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Viel Spaß beim Hindernislauf: Etwa 120 Kinder drehten eine oder mehrere Runden über den Parcours.
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Außergewöhnlicher Sportdress: Robert Kühn aus Kriftel hat sich im Schottenrock die Bischofs-Distanz (vier Runden) vorgenommen.
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Gut gelaunt an den Start (v.li.): Barbara Schneider, Christian Pfaff, Maren Vestweber, Florian Altmann, Katja Fenner und Daniel Helwig sind die „Happy Jumpers“.
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Dirty Church Run 2017
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Dirty Church Run 2017

Ganze 500 Läufer stürzten sich am Sonntag ganz ungeniert in den Schmutz - und zwar für einen guten Zweck. Denn: Der Dirty Church Run ging in die zweite Runde

Malsfeld-Beiseförth. Es war ein Kampf gegen den inneren Schweinehund, den die Teilnehmer des zweiten Dirty Church Runs am Sonntag in Beiseförth auf sich nahmen. Den Auftakt machten etwa 120 Kinder, die auf der Hindernisbahn rund um den Sportplatz ihr Geschick und ihre Ausdauer unter Beweis stellten. Bei den Großen gingen 500 Teilnehmer als Einzelläufer oder als Mannschaften an den Start, sie absolvierten bis zu vier Runden auf dem fünf Kilometer langen Parcours.

Kein Sonntagsspaziergang

Unter den Teams fanden sich so klangvolle Namen wie die „Dirty Sprinters“ aus Malsfeld, die „Schlammbarten“ aus Melsungen oder die „Chaostruppe“ aus Fuldabrück. Die „Happy Jumpers“ aus Schwalmstadt gehörten zu den zahlreichen Debütanten an diesem Tag, die das Wagnis ohne Vorbereitung angingen. „Üben ist dem Gegner gegenüber unfair“, scherzte Daniel Helwig, der im Vorfeld fünf Mitstreiter für das Abenteuer hatte gewinnen können. Zu Beginn des Laufs gestalteten sich die Hindernisse noch relativ einfach, ein Haufen aus alten Autoreifen oder ein Berg aus großen Strohballen stellte die Athleten noch vor keine große Herausforderung.

Erste Berührung mit dem namensgebenden Element „Schmutz“ machten sie beim Unterqueren einiger Metallgitter, auf der schweißnassen Haut haftete der Staub besonders gut. Im Wasser der Fulda wusch sich der erste Dreck schon wieder ab – gut gesichert durch DLRG-Rettungstaucher, mussten die „Amphibien-Sportler“ den etwa 30 Meter breiten Fluss durchschwimmen. Am anderen Ufer ging es steil bergauf, dort verschwanden die Kletterer aus der Sicht des Publikums. Nach einer Runde durch den Ort erreichten die Dirt-Runner den Platz mit der größten Zuschauerdichte, zahlreiche Schlammlöcher mit unterschiedlichen Tiefen forderten im letzten Viertel der Strecke noch einmal alles von den Teilnehmern. Zur Begeisterung des Publikums machten einige Läufer eine „Arschbombe“ in die braune Brühe, doch spätestens vor der Kletterwand wurde auch der letzte Spaßvogel ernst.

 „Zieeeh“, feuerten die Schaulustigen die Wettkämpfer an, die bisweilen an der rutschigen Schräge verzweifelten – mit ausgeklügelter Akrobatik und gegenseitiger Hilfe schafften es jedoch alle. Beim Zieleinlauf auf dem Sportplatz konnte man am Ende in erschöpfte, aber zufriedene Gesichter schauen. „Es war schön, dass wir so viele Menschen zusammenbringen konnten“, freute sich Mitorganisator Daniel Simon mit Blick auf die große Resonanz der Teilnehmer und der Zuschauer. Er dankte vor allem den rund 150 Helfern sowie den Rettungskräften, ohne die der zweite Dirty Church Run gar nicht möglich gewesen wäre.

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