Fritzlar: Grauer Turm mit glanzvollem Auftritt

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Fritzlars Grauer Turm erstrahlt in einem völlig neuen Licht.

Fritzlar. Plötzlich steht er da, gewaltig und schön inmitten des grauschwarzen Himmels und leuchtet den Domstädtern heim. Wieder einmal hat der Verein Pro Fritzlar dafür gesorgt, dass ein markantes Bauwerk der mittelalterlichen Stadt kein Schattendasein mehr führt, denn der Graue Turm erscheint nun zu nächtlicher Zeit in einem völlig neuen Licht.

Bürgermeister Hartmut Spogat übergab jetzt gemeinsam mit verschiedenen Premierengästen die von den Firmen Kunstlicht aus Kassel, Ewald/Quitter, Elektro-Zobel aus Fritzlar und EWF installierte Beleuchtung ihrer Bestimmung. Den glanzvollen Auftritt verdankt die Stadt insbesondere der VR-Bank Schwalm-Eder, die sich an diesem Projekt mit 9.000 Euro beteiligte. "Wir sind wiederum um eine Attraktivität reicher", sagte Bürgermeister Spogat.

Die von Peter Zypries entwickelte Lichtsprache sorgt bei dem altehrwürdigen Bauwerk auch für erstaunliche atmosphärische Akzente, da die Struktur des Mauerwerks jetzt ihren ganzen  Facettenreichtum entfaltet und somit ein neues Nachtgesicht erhalten hat. Energiesparend ist die stimmungsvolle Bestrahlung außerdem noch. "Früher hatten zwei Scheinwerfer eine Leistung von 2.000 Watt. Jetzt haben zehn Scheinwerfer insgesamt nur 500 Watt", erklärte Peter Zypries, Geschäftsführer der Firma Kunstlicht aus Kassel. Damit gehört der Graue Turm wie etwa auch der Dom und die Stadtkirche zu jenen Bauwerken, die nun nachts nicht mehr im Dunkeln stehen. (hil)

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