Gemeinde Edermünde hilft gehandycapten Mitarbeiter

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Eine neue Hebebühne sorgt für bessere Integration von Mitarbeiter Frank König

Edermünde. "Nicht nur reden, sondern handeln", nach diesem Motto agiert die Gemeinde Edermünde, wenn es um die Integration von behinderten Mitarbeitern geht. Einer der jüngst davon profitierte ist Frank König. Für den gesundheitlich eingeschränkten Mitarbeiter des Gemeinde-Bauhofs in Grifte gab’s jetzt eine neue Hebebühne, um ihm die Arbeit zu erleichtern.

"Jetzt kann ich endlich wieder richtig zupacken", freute sich Frank König bei der Demonstration der neuen Bühne. Unter den interessierten Zuschauern: Sandra Jaekel vom Landeswohlfahrtsverband, Edermündes Bürgermeister Thomas Petrich sowie Anja Leidheiser (Personalamtsleiterin bei der Gemeinde Edermünde).

Finanzieren musste die Gemeinde die neue Bühne – Kos-tenpunkt: knapp 5.000 Euro – nicht mal komplett aus der eigenen Tasche: Der Landeswohlfahrtsverband übernahm 75 Prozent der Kosten, die neben der Bühne auch deren Installation umfasste, die mit rund 2.300 Euro zu Buche schlug.

Schon im Dezember 2013 hatte die Gemeinde Edermünde einen behindertengerecht ausgestatteten Traktor angeschafft, der im Sommer für Mäharbeiten und im Winter für den Winterdienst genutzt wird. Auch den Kauf des Traktors hatte der Landeswohlfahrtsverband seinerzeit mit fast 40.000 Euro unterstützt.

Sandra Jaekel dazu: "Mit der Förderung solcher Maßnahmen wollen wir einerseits natürlich den Schwerbehinderten das Arbeitsleben erleichtern und andererseits für den Arbeitgeber Anreize schaffen, Behinderte zu beschäftigen."

Edermündes Bürgermeister Petrich stellte in Aussicht, dass dies nicht das letzte Projekt dieser Art im Bereich Ergonomie und Arbeitsschutz sein werde: "Ergonomie und Arbeitsschutz haben an Gewicht gewonnen. Uns ist es wichtig, entsprechende Arbeitsplätze vorzuhalten."

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