Zum Schulstart: Fritzlarer Kiwanis-Club spendet Schulranzen

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Das Foto zeigt (v.l.) Waltraud Menzen (Vize-Präsidentin), Hilmar Döring (Schatzmeister), Thomas Briefs (Präsident) und Erhard Pauly (Lt. Governor Division 19).

Schon seit fünf Jahren bekommt die Fritzlarer Tafel vom Kiwanis-Club Fritzlar Ranzen spendiert, um diese an sozial Schwache zu verteilen.

Fritzlar. Manchen Menschen fehlt ihr tägliches Brot – gleichzeitig gibt es Lebensmittel im Überfluss. 900 Tafeln in Deutschland bemühen sich hier um einen Ausgleich. „Aus überschüssigen Lebensmitteln, die sonst vernichtet würden, werden Mittel zum Leben, die an bedürftige Menschen verteilt werden“, sagt Karin Biermann von der Fritzlarer Tafel zur Idee des Verteilens statt Vernichtens.

Zum fünften Male wird die Tafel unterstützt vom Kiwanis-Club Brüder Grimm aus Fritzlar, der die Aktion Schulranzen ins Leben gerufen hat. Es geht darum, dass auch Kinder aus sozial schwachen Familien mit Stolz ihre Schulkarriere beginnen können. Damit soll verhindert werden, dass Kinder aus bedürftigen Familien bereits am ersten Schultag ausgegrenzt werden, nur weil sie nicht so gut ausgestattet sind wie die anderen Erstklässler.

„Wir sind ein junger und gemischter Service-Club“, erläutert Präsident Thomas Briefs, der jetzt bis Oktober 2018 die Geschicke des im Jahre 2011 gegründeten Clubs in den Händen hält. Bekannt ist der Club vor allem in Fritzlar, da organisiert er den Verkauf der leckeren Kartoffelsuppe während des Advent in den Höfen im Hotel-Restaurant Kaiserpfalz. Dort trifft sich der Club jeden zweiten Mittwoch im Monat, Inhaber Stefan Heer ist ebenfalls Mitglied.

Insgesamt werden derzeit 218 Kinder in der Tafel unterstütz. 13 Familien mit Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren kommen in Frage, die die 13 Ranzen jetzt erhalten. „Der erste Schultag ist ein wichtiger Tag im Leben, der Ranzen hilft den Kindern, sich auf die Schule zu freuen und trägt zu einem guten Schulanfang bei“, sagte Thomas Briefs. Damit die Spende dort ankommt, wo sie am meisten gebraucht wird, wandte sich der Kiwanis-Club an die Fritzlarer Tafel, die die Verteilung der Ranzen auch selbst anonym vornimmt.

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EXTRA INFO

Seit Jahren Ranzen für sozial Schwache

Die Kiwanis Clubs in Deutschland unterstützen seit Jahren Kinder aus sozial schwachen Familien mit Schulranzen und Schulutensilien. Durch die Zusammenarbeit mit einem namhaften Schulranzenhersteller werden Kinderträume von einem neuen Ranzen wahr, so dass die Kinder gut ausgerüstet und voller Motivation ihren neuen Lebensabschnitt als ABC-Schütze starten können.

Die Auswahl der Kinder und Verteilung der Ranzen erfolgt über ausgewählte Partner in den sozialen Brennpunkten vor Ort. Neben Fritzlar kommen die Familien aus Gudensberg, Edermünde, Niedenstein, Felsberg und Wabern. Damit sollen für alle Kinder annähernd gleiche Startvoraussetzungen geschaffen und einer Ausgrenzung sozial benachteiligter Schüler entgegengewirkt werden. Die Handhabung des Projekts wird von Kiwanis-Deutschland für die Clubs durch Bestellformulare und eine zentrale Versandadresse erleichtert. Nach Ermittlung des Bedarfs und der Bereitstellung der finanziellen Mittel durch den spendenden Kiwanisclub gehen die bestellten Schulranzen direkt an die angegebene Clubadresse.

Weitere Informationen über den Club findet man unter www.kiwanis-fritzlar.de, der mit dem Motto wirbt: Serving the children of the world. Wer Interesse an der Mitarbeit hat, kann sich beim Präsidenten über die Website des Clubs melden.

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