Kreissparkassen-Azubis helfen bei Fritzlarer Tafel

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Perspektivwechsel: Auszubildende der Kreissparkasse Schwalm-Eder machen mit beim Projekt „Tafelarbeit“.

Fritzlar. Brötchen und Obst liegen in den Regalen, während die Sortier-Gruppe die Lebensmittel in Körben verstaut. Schon vormittags ist eine Menge los bei der Fritzlarer Tafel. Mit von der Partie ist dieses Mal auch die Auszubildende Anne Geißler. Ihr Arbeitgeber, die Kreissparkasse Schwalm-Eder, veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk das Projekt "Tafelarbeit".

Für jeweils zwei Tage haben die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres den Bankschalter verlassen, um beim Abholen und Sortieren sowie der Lebensmittelausgabe mit Herz und Hand zu helfen. "Wir haben elf Azubis, die das machen, verteilt auf alle vier Tafelstandorte im Schwalm-Eder-Kreis", erklärt Ausbildungsleiter Achim Dornsiepen. Das Projekt soll den angehenden Bankkaufleuten bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung helfen und ihren Blick auf die Gesellschaft erweitern.

"Es ist auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung, die man hier sammelt", so Anne Geißler. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel würden es jedenfalls begrüßen, wenn das Projekt auch in Zukunft weitergeführt werden würde.

Zusätzlich zu ihrem sozialen Engagement haben sich die Auszubildenden entschieden, den Tafeln eine Spende von 1.500 Euro ihrem eigenen Portemonnaie zu überreichen.

"Ich denke, das ist eine Sache, die Gewinn für beide Seiten gebracht hat. Die Tafeln brauchen weiterhin Ehrenamtliche, die sich engagieren, egal wie alt sie sind", sagt Diakonie-Pfarrerin Margret Artzt.

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