Ins rechte Licht gerückt

Fritzlarer Stadtkirche wird jetzt angestrahlt.

Fritzlar. Das jahrhundertealte Gebäude erstrahlte im Lichterglanz, als der Verein Pro Fritzlar vor der prächtig illuminierten Kulisse der evangelischen Stadtkirche jetzt sein neuestes Projekt vorstellte. Im Frühjahr soll sich der Graue Turm zum illustren Kreis der beleuchteten Bauwerke dazu gesellen. Zusammen mit dem bereits angestrahlten Dom wird dann die malerische Südansicht der Stadt in einem ganz neuen Licht erscheinen und für Fritzlar auf weithin sichtbare Weise Werbung machen.

Dr. Ulrich Skubella verwies bei der Vorstellung auch auf den früheren Domküster Alfred Matthäi. "Der hat immer schon davon geschwärmt, dass alle drei markanten Gebäude angestrahlt werden", erläuterte der Vereinsvorsitzende. Eigentlich hatte sich Pro Fritzlar als Träger der lichtstarken Aktion nur mit der Beleuchtung des Grauen Turms befasst, während Christian Seyffarth die ehemalige Minoritenkirche ins Auge gefasst hatte. Erst bei der Sponsorensuche wurde daraus ein Gemeinschaftsprojekt.

Insgesamt 17.500 Euro hat die VR-Bank Schwalm-Eder für die Verwirklichung der beiden Visionen zur Verfügung gestellt. Dank modernster Technik ist mit der Beleuchtung der Stadtkirche auch keine Explosion der Stromkosten verbunden. "Wir rechnen mit 120 bis 160 Euro pro Jahr", so Seyffarth. "Durch so etwas wird die Stadt auch ins rechte Licht gerückt", sagte Fritzlars Erster Stadtrat Claus Reich.

Von DR. SVEN HILBERT

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