Tausende beim Rosenmontagsumzug in Fritzlar

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Einziges Statement zum Weltgeschehen: Die „Schellenhübba“ aus Lohne ziehen über Donald Trump her

Wieder einmal säumten rund 10.000 Menschen die Straßen beim Rosenmontagsumzug in Fritzlar, dem größten der Region.

Fritzlar. Besser hätten es die Karnevalisten in Fritzlar nicht treffen können, nach den Wetterkapriolen im vergangenen Jahr, kam diesmal – pünktlich zum Umzug – die Sonne raus. Während sich im Hellenweg über 60 Zugnummern aufstellten, darunter Festwagen, Fußgruppen und Musikkapellen, füllten sich die Straßen und Gassen entlang der Route zusehends mit närrischem Volk. Viele von ihnen hatten sich verkleidet, von der kleinen Prinzessin Lillifee, über den klassischen Cowboy, bis hin zum 60er Jahre Hippie war alles vertreten.

Die jüngsten Besucher hatten sich für die „Schlacht um die Kamelle“ gut vorbereitet – ausgestattet mit Tüten und Körbchen, wollten sie möglichst viel der süßen Wurfgeschosse ergattern. Angeführt vom Spielmannszug Fritzlar setzte sich der Tross um 14 Uhr in Bewegung und schlängelte sich langsam durch die Domstadt. Tausende säumten den Wegesrand und jubelten den Tollitäten auf ihren aufwendig geschmückten Wagen sowie den Garden zu, die Tanzmariechen boten immer wieder Showeinlagen.

Fotostrecke vom Fritzlarer Rosenmontagsumzug

 © Köster
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Neben zehn Karnevalsvereinen fanden sich weitere Initiativen unter den Teilnehmern, so heizte etwa Heiko Gierse vom Gama-Altenzentrum als Pippi Langstrumpf den Zuschauern richtig ein, das THW Fritzlar unternahm eine musikalische Reise in die 80er und die „Sisters vom Ederstrand“ brachten Whoopi Goldberg nach Fritzlar. Originell waren auch die Damen der Chorvereinigung Geismar, die für das gemeinsame Singen warben – besonders auffällig zeigte sich Sonja Störmer, die als lebendiges Klavier über das Pflaster des Marktplatzes marschierte.

Während andernorts die Weltpolitik im Fokus stand, zogen in Fritzlar lediglich „de Schellenhübba“ aus Lohne über Donald Trump her – die übrigen Blondschöpfe waren Heino-Klone der Frauenabteilung von der Feuerwehr. Etwa zwei Stunden zog sich der ein Kilometer lange Zug durch die Stadt, bevor er sich wieder auflöste – doch das war nicht das Ende der Party. Ausgelassen feierten die Narren aus Fritzlar und ganz Nordhessen weiter bis in die Nacht, frei nach dem Motto: „Die Domstadt kommt noch lange nicht zur Stille, wir machen weiter mit -Alle wille-!“.

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