22 Ursulinenschüler waren zum Austausch in den USA

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Drei Wochen wohnten 22 Ursulinenschüler bei ihren Gastfamilien in Middleton, im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin.

Fritzlar. "Im Rahmen des German-American Partnership Program (GAPP) flogen jetzt 22 Ursulinenschüler aus dem Oberstufenjahrgang Q1 mit ihren Lehrerinnen Ines Menzel und Susanne Heyne in die USA. Drei Wochen wohnten sie bei ihren Gastfamilien in Middleton, im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin, und nahmen am amerikanischen Unterricht ihrer Partner-High-School teil.

Die Fritzlarer Schülerin Leonie Wieder verstand sich mit ihren amerikanischen Mitschülern und ihrer Austauschfamilie sehr gut. Wieder: "Nach der Schule ging man zusammen Frozen Yoghourt essen (sehr zu empfehlen!), schaute sich ein Volleyball- oder Football-Game an, ging shoppen oder verbrachte den Abend mit der Familie."

Leonie lernte auch das typisch amerikanische Frühstück kennen: Erdnussbutter-Marmelade-Sandwich! Außerdem stellte sie fest, dass die Schulbusse wirklich gelb sind. "So wie in den Filmen! Echt cool!" Begeistert berichtet Leonie von einer Halloween-Party: "Die einen erschienen mit Dracula-Umhang und mit Kunstblut beschmiert, die anderen mit Hexenbesen und Perücke. Vollgestopft mit Süßigkeiten konnten wir diesen verrückten Abend mit sowohl deutschen, als auch amerikanischen Freunden genießen."

In der Schule lernten die Fritzlarer auch neue Unterrichtsfächer wie U.S. Government oder Social Volunteering Clase kennen. Vor verschiedenen Klassen präsentierten die Ursulinenschüler ihren amerikanischen Mitschülern ihr Heimatland. Sie informierten über deutsches Essen, stellten das deutsche Schulsystem vor und referierten über die deutsche Geschichte. Auf diese Weise bekamen die amerikanischen Mitschüler einen Eindruck vom "German Lifestyle". Dass während den Pausen oder ab Unterrichtsschluss Musik auf den Schulfluren zu hören war, fand Leonie toll: "Die Musik hob deutlich die Stimmung."

Neben der Schule wurden den Ursulinenschülern viele Möglichkeiten geboten, etwas über das amerikanische Leben  zu erfahren. Sie fuhren nach Milwaukee, die größte Stadt von Wisconsin, und besuchten dort das Harley-Davidson Museum. Einblicke in das Studierendenleben  erhielten sie durch eine Führung in der "University of Wisconsin". Zum Programm gehörte auch ein Tagestrip nach Chicago. Dort besuchten die Fritzlarer Schüler natürlich das Hard Rock Café und machten eine Shoppingtour. Vom Willis Tower konnten die Schüler die ganze Stadt überblicken und genossen einen unglaublichen Ausblick. Am letzten gemeinsamen Abend gab es ein Abschiedsfest, eine Farewell-Party mit buntem Programm.

Für Leonie hat sich der USA-Austausch gelohnt: Wir haben nicht nur neuen Schuhe, Souvenirs und jede Menge Süßigkeiten mitgebracht, sondern auch tolle Geschichten. Wir haben wertvolle Erfahrungen gesammelt und viele neue Freundschaften schließen können, die hoffentlich immer wieder ein Grund sein werden, nach Amerika zurückzukehren." Im nächsten Sommer werden die Ursulinenschüler die Gastgeber sein und ihre neu gewonnenen amerikanischen Freunde in Deutschland begrüßen.

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