Ursulinenschule: 60 Abiturienten und 70 Mittelstufenschüler verabschiedet

+
60 Abiturienten und 70 Mittelstufenschüler verlassen die Ursulinenschule und „starten ins Leben“.

Schulleiterin Jutta Ramisch gab den Absolventen mit auf den Weg: „Haltet euch an den alten Weg und lebt ein neues Leben“

Fritzlar. 60 Abiturienten und 70 Mittelstufenschüler haben nach dem Gottesdienst im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Von den 10 Absolventen der Hauptschule erreichten 7 einen qualifizierten Abschluss, bei den 60 Absolventen der Realschule verließen 53 die Ursulinenschule mit der Fachhochschulreife, 33 davon sogar mit dem qualifizierenden Abschluss mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Die Gesamtdurchschnittsnote im Realschulbereich betrug 2,4.

Alle 60 Abiturientinnen und Abiturienten, die sich der Abiturprüfung gestellt hatten, bestanden mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,27. 23 Abiturientinnen und Abiturienten erreichten eine Durchschnittsnote mit einer 1 vor dem Komma, eine Abiturientin davon mit der Note 1,1.

Mit einer feierlichen Andacht, die von den Absolventinnen und Absolventen der Ursulinenschule in Zusammenarbeit mit Andrea Koucky vom Schulpastoralteam sowie dem evangelischen Schulpfarrer Dr. Lilie gestaltet wurde, begann die Absolventenfeier in der Sporthalle der Ursulinenschule.

Für besondere Leistungen wurden von der Schulleiterin Jutta Ramisch (links) sowie dem Stellv. Schulleiter Uwe Jüngst (rechts) folgende Schüler geehrt: Hannah Frühauf (10R1), Saskia Lehnhardt (10R2), Hannes Fölsch (9H), Marie Kunigkeit (10R2), Philip Passau (10R3), Felix Schnurr (Schulsprecher), Jasmin Knieling (Abiturientin), Moritz Schumacher (Schulsprecher).

Schulleiterin Jutta Ramisch zitierte in ihrer Begrüßungsrede einen Text aus dem Jahreslesebuch von Andrea Schwarz, der mit Zuversicht, großem Vertrauen in die Zukunft und mit Blick auf die Eltern forderte: „Wer liebt, muss freilassen, muss loslassen, darf nicht festhalten“. Ausgehend vom 7. Gedenkwort der Ordensgründerin des Ursulinenordens Angela Merici an ihre Mitschwestern „Haltet euch an den alten Weg und lebt ein neues Leben“, gab Jutta Ramisch den Absolventen noch mit: „Seid Ihr selbst – lasst euch nicht verbiegen, zeigt Flagge – mischt euch ein und verändert euch – riskiert etwas!“

Bürgermeister Hartmut Spogat verband seine Grußworte mit einer dreifachen Gratulation an die Absolventen, die Eltern sowie an die Ursulinenschule, bei der er neben der Schulleitung, auch allen Kollegen und Erziehern besonders zu den erfolgreichen Abschlüssen gratulierte. Den Absolventen gab er noch mit, dass sie an der Ursulinenschule Werte mit auf den Weg bekommen hätten, und er empfahl ihnen, auf ihrem weiteren Weg authentisch zu bleiben.

Elternbeiratsvorsitzende Frau Donhauser nahm in ihrer Ansprache in Reim-Form die Abschlusskompetenzen eines Absolventen in humoristischer Form etwas auf die Schippe und wünschte in ihrem Fazit allen Absolventen ein Leben mit wenig Verdruss.

Leonie Weinreich, Felix Schnurr und Paul Teckenburg hielten die Absolventenrede als naturwissenschaftliche Tropenführer im „Tropenhaus Ursulinenschule“. Sie systematisierten die Abiturienten in verschiedene Unterarten, wie z.B. den Abiturientus Incognitus, den Faulentis, Celebretus, Sapiens, Physicus oder auch Cognitus, kamen aber zum Schluss, dass alle Arten des Abiturientus artgerecht behandelt wurden und jetzt in die freie Wildbahn entlassen werden könnten.

Die feierliche Absolventenfeier wurde durch anspruchsvolle musikalische Beiträge des Schulorchesters der Ursulinenschule unter der Leitung von Eva-Maria Heupts umrahmt, anschließend lud das Mensateam der Ursulinenschule zu einem kleinen Umtrunk ein.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.