Die Domstadt mit dem Wir-Gefühl: Redner auf dem Neujahrsempfang blicken in eine rosige Zukunft

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Von DR. SVEN HILBERTFritzlar. Trotz Schreckgespenstern wie Schuldenkrise, Rettungsschirme oder Fiskalklippen, die im vergangenen Jahr besonders häufi

Von DR. SVEN HILBERT

Fritzlar. Trotz Schreckgespenstern wie Schuldenkrise, Rettungsschirme oder Fiskalklippen, die im vergangenen Jahr besonders häufig durch die Welt geisterten, können die Fritzlarer mit guten Aussichten für 2013 rechnen. So lautete der offizielle Tenor auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang von Stadt und Luftbeweglicher Brigade 1 in der Stadthalle.

Der Grund für die positive Prognose liegt vor allem bei den Bürgern selbst, wie Rathauschef Hartmut Spogat in seiner Ansprache deutlich hervorhob. "Auch das abgelaufene Jahr hat wieder gezeigt, welcher Gemeinsinn innerhalb der Mauern in dieser Stadt herrscht. Lassen Sie uns weiter das Wir-Gefühl in Fritzlar erhalten und stärken.

Wir können stolz auf das Erreichte zurückblicken und das wichtiger nehmen, als einen düsteren Blick in die Zukunft zu schauen. Wenn wir auf diesem Weg gemeinsam weitergehen, werden wir mehr erreichen als wir uns heute vorstellen können", betonte Spogat.  Außerdem ließ er noch einmal die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren.

Auch der städtische Haushalt schreibt mittlerweile wieder schwarze Zahlen, so dass eine Neuverschuldung umschifft werden konnte, obwohl die Stadt 2013 Investitionen Höhe von rund 2,7 Millionen Euro in die Hand nehmen will. Das Geld soll vor allem für die Kläranlage, die Feuerwehr, eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung, einen Radweg in Ungedanken sowie den Natur- & Hochwasserschutz ausgegeben werden.

In puncto Marktplatzumgestaltung und Konzepterstellung für das Regionalmuseum im Rahmen des Programms "Aktive Kernbereiche" sollen dieses Jahr ebenfalls die entscheidenden Phasen eingeläutet werden. Außerdem rechnet das Rathaus mit mehr Zuwachs im nördlichen Gewerbe- und Industriegebiet.Im Anschluss appellierte Oberst Lothar Kraß bei seinem vermutlich letzten öffentlichen Auftritt an die zahlreich erschienenen Gäste: "Gehen wir alle gemeinsam mit einer großen Portion Zuversicht in das neue Jahr!"

Auch 2013 bleibt das Fernlicht der Brigade ganz auf den Afghanistan-Einsatz ausgerichtet, was besonders eindrucksvoll durch eine Live-Schaltung nach Mazar-e-Sharif verdeutlicht wurde. "Wir sind kurz davor, die Tiger in den Einsatz zu schicken", berichtete General Alfons Mais. Am 1. Februar sollen die fliegenden Raubkatzen starten.

In Form des Fritzlarer Ortsschildes übergab Bürgermeister Spogat außerdem ein Stück Heimat für das Afghanistan-Kontingent an Oberstleutnant Dieter Heer, bevor er abschließend die besten Sportskanonen des vergangenen Jahres auszeichnete.

Die Musik zum Neujahrsempfang spielte die Big-Band der König-Heinrich-Schule.

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