Ab Donnerstag erwarten  Bären, Luchse und Hirsche wieder Besucher im Wildpark Knüll

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Die Zwergziegen freuen sich bereits auf die Besucher.

Nach wochenlanger Schließung öffnet das Naturzentrum Wildpark Knüll am Donnerstag wieder täglich von 9 bis 19 Uhr seine Türen für Besucher. Doch auch beim Besuch im Park gilt es die allgemeinen Kontaktbeschränkungen sowie Abstands- und Hygieneregelungen zu beachten.

Homberg. Endlich dürfen Familien und Einzelbesucher wieder die weiten Wege des Wildparks Knüll aufsuchen und zwischen Luchsgehege, Bären-Anlage und freilaufendem Wild eine entspannte und gleichzeitig abwechslungsreiche Zeit verbringen. Denn ab kommenden Donnerstag, 7. Mai, ist der Park wieder täglich zu den regulären Öffnungszeiten von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

Die Öffnung erfolgt unter besonderen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Hierzu zählen die bekannten Abstandsregelungen, sowie Nies- und Hustetikette. „Die Bevölkerung ist inzwischen gewohnt, hier besonders achtsam und rücksichtsvoll zu agieren“, so Landrat Winfried Becker, „deswegen gehen wir davon aus, dass diese Grundregeln auch bei uns im Park ohne Probleme beachtet werden.“

So ist auch der Besuch im Wildpark nur für die Personen eines Haushalts oder aber maximal zu zweit möglich. Verabredungen mit größeren Gruppen sind aufgrund der allgemeinen Kontaktbeschränkungen nicht erlaubt.

Im Vorfeld hat der Park für den Einlass und beliebte Aufenthaltsorte im Park die Wegeführung vereinfacht. Bereits am Eingang erhalten alle Besucher ausführliche Hinweise zum Verhalten, das Besucherleitsystem führt vom Parkplatz geradlinig zum Kassenhäuschen und hilft beim Einhalten der Abstände untereinander. Zum und vom Bärengehege werden die Besucher in einem Einbahnstraßensystem geleitet, sodass Engstellen vermieden werden.

In einigen wenigen Bereichen gibt es Einschränkungen. So ist der Weg zum Aussichtsturm gesperrt, die Volieren sind nur von außen zu sehen und das Streichelgehege darf nicht betreten werden. Zur Unterstützung der Besucher setzt der Wildpark Knüll zusätzliches Personal ein, das freundlich und sachkundig helfen kann.

Zurzeit ist es den Besuchern nicht erlaubt, die Tiere des Parks zu füttern, eine Beschränkung, die sonst nur zur Paarungszeit der Hirsche notwendig ist. In diesem Fall dient es dazu, eine mögliche Ansteckung der Wildpark-Tiere durch Besucher zu verhindern.

Auch finden keine kommentierten Fütterungen durch die Mitarbeiter des Naturentdeckerteams statt. „Die Fütterungen sind immer sehr beliebt“, erklärt Landrat Becker, „hier stehen häufig sehr viele Besucher an den Gehegen zusammen, was wir im Moment natürlich zu vermeiden versuchen.“

Spielplatz und Spielgeräte sind geöffnet, auch hier gelten die bekannten Abstandsregelungen. Im Bereich der Toilettenanlagen sind zusätzliche Desinfektionsspender angebracht. Eine Maskenflicht besteht für die Besucher nicht.

Ein besonderer Appell des Landrats geht an die Besucher des Wildparks: „Alle Vorkehrungen können nur greifen, wenn die Besucher aufmerksam und mit Rücksicht aufeinander am und im Park unterwegs sind. Nur wenn alle mitmachen, klappt es!“

Der Park empfiehlt, die Randzeiten am frühen Vormittag und am späten Nachmittag für den Besuch zu nutzen und den Ausflug zum Wildpark nach Möglichkeit auf einen Wochentag statt auf das Wochenende zu legen. Für die Planung des Ausflugs ist außerdem zu beachten, dass im Park nur Barzahlung möglich ist.

Veranstaltungen und Gruppenführungen sind bis zu den Sommerferien im Wildpark Knüll abgesagt. Die Wildparkmitarbeiter unterstützen die Besucher auch im Vorfeld eines Besuchs am Telefon unter 05681-2815 oder per E-Mail an info@wildpark-knuell.de.

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