Doris Ilgen und Thomas Riedemann im Interview zum einjährigen Bestehen des Familiendorfs Röhrenfurth

Röhrenfurth. Vor einem Jahr gegründet feierte das Familiendorf Röhrenfurth vor wenigen Tagen mit allen Familien und den Kooperationspartnern ein g

Röhrenfurth. Vor einem Jahr gegründet feierte das Familiendorf Röhrenfurth vor wenigen Tagen mit allen Familien und den Kooperationspartnern ein großes Geburtstagsfest in der Vierbuchenhalle. Wir sprachen mit Doris Ilgen, Schulleiterin der Wolfgang-Fleischert-Schule, und Thomas Riedemann aus dem Vorstand des Trägervereins über die Bilanz des ersten Jahres und die Idee hinter dem Familiendorf:

Was gab es alles auf dem Geburtstagsfest zu bewundern?

Thomas Riedemann: Unser Geburtstagsfest stand unter dem Motto: Wir feiern mit unseren Familien. Und da stehen nun mal die Kinder im Vordergrund. Alle Kinder der Wolfgang-Fleischert-Schule und des Kindergartens haben beim Programm auf der Bühne in der Vierbuchenhalle mitgewirkt. Es wurden Lieder gesungen, Turnübungen vorgeführt und sogar Comedy Einlagen gezeigt. Eine der Hauptaktionen der Geburtstagsfeier war der Sponsorenlauf. Das Programm wurde durch zahlreiche Stände der Kooperationspartner des Familiendorfes komplettiert.

Ein Jahr Familiendorf Röhrenfurth. Wie zufrieden sind Sie nach den ersten zwölf Monaten ?

Doris Ilgen: Ein Jahr Familiendorf heißt auch für uns, dass die Erwartungen, die wir alle hatten, erfüllt wurden und dass die Motivation immer wieder aufs Neue entfacht wird. Wenn man das eine Jahr noch einmal Revue passieren lässt, dann fällt uns immer wieder die wirklich kurze Geburtsvorbereitung ein, wo wir in knapp sechs Monaten alle gemeinsam dieses Familiendorf aus der Taufe gehoben haben. Fragt man die Kinder, ob das vergangene Jahr Spaß gebracht hat, so findet man zufriedene und motivierte Kinder. Auch wir, die Erwachsenen, die mit dem Familiendorf eng verbunden sind, haben eine solche Resonanz der positiven Feedbacks in dieser Form nicht erwartet.

Welche Idee steht hinter dem Familiendorf Röhrenfurth?

Doris Ilgen: Das Kind steht ausdrücklich im Mittelpunkt aller Überlegungen und nicht die einzelnen Institutionen - das ist der Grundsatz, dem wir uns auf unsere Fahne geschrieben haben. Die Idee des Familiendorfes Röhrenfurth ist die enge Zusammenarbeit von Kindergarten und Schule, sowie das Zusammenrücken der weiteren Bildungsorte für Kinder in Röhrenfurth. Die Hauptsäulen, die das ganze tragen, sind die Wolfgang-Fleischert-Schule, der Kindergarten Röhrenfurth und der Kinderverein Röhrenfurth. Diese drei Institutionen haben das Konzept entwickelt und bauen es immer weiter aus.

Welche Projekte stehen demnächst im Familiendorf Röhrenfurth an?

Thomas Riedemann: Das Familiendorf Röhrenfurth entwickelt sich immer weiter und Projekte oder vielmehr Innovationen stehen eine Menge an. So möchten wir die Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt immer weiter intensivieren.

Doris Ilgen: Wir wollen gemeinschaftlich weiter wachsen und Konzepte von klassenübergreifenden Projekten verwirklichen. Wir verfolgen, wie zum Beispiel die Idee, die Öffnungszeiten des Kindergartens an die Betreuungszeiten der Schule anzugleichen. Ein neues Projekt, das auch finanziell eine Herausforderung darstellt, ist die Idee eines zusätzlichen Raumes an der Wolfgang-Fleischert-Schule. Dieser neue Raum soll für das gemeinsame Mittagessen benutzt, Betreuungsangebote sollen dort verwirklicht und unsere generationsübergreifenden Projekte gemeinsam ausgebaut werden. Aber bis dahin, wird noch viel Engagement von allen nötig sein. Kurzfristig bereitet sich das Familiendorf auf die diesjährigen Sommerferienspiele vor, die unter dem Motto Mittelalter stehen.

Welche Angebote gibt es und wo kann man sich hinwenden, wenn man Interesse daran hat?

Thomas Riedemann: Zunächst einmal möchte ich auf unsere Homepage hinweisen, wo man alles Wissenswerte über das Familiendorf Röhrenfurth finden kann. Gerne steht Interessierten auch der Kinderverein für weitere Fragen zur Verfügung. (atb)

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