Eine Menge Pfandgeld gespendet

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Schwalmstadt. Discounter Lidl unterstützt die Schwälmer Tafel.

Schwalmstadt. Einen dicken Scheck als Weihnachtsgeschenk für die Schwälmer Tafel überbrachten dieser Tage die Mitarbeiter Thomas Borz und Stephan Becker von der Firma Lidl. Das Geld haben die Kunden durch das Drücken der Pfandspende am Leergutautomaten gespendet. Die finanzielle Unterstützung ist für die Einrichtung des Lagerraumes mit Kühlzelle und Regale sowie den Bereich Hygiene, Logistik, mit Spüle und Warmwasserspeicher bestimmt. Dafür mussten in diesem Jahr von der Tafel 7.500 Euro investiert werden.

Diese Anschaffungen werden mit 5.600 Euro der Pfandspendengelder unterstützt. Die restlichen 25 Prozent müssen durch Eigenmittel aufgebracht werden. "Lidl unterstützt uns nicht nur mit Geld, sondern auch noch regelmäßig mit guter Ware", sagt Helmut Brauroth, der ehrenamtlich für die Tafeltätig ist. Seit fast neun Jahren sorgt die Schwälmer Tafel dafür, dass Lebensmittel nicht weggeworfen werden, sondern dass sie dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden. "In diesem Jahr konnten wir zusätzlich ein kleines Ladengeschäft als Lagerraum anmieten in dem die dringend notwendige Kühlzelle, untergebracht werden konnte" freut sich Erika Unger, die gemeinsam mit Ingela Rheinwald für die Organisation der Schwälmer Tafel zuständig ist. Derzeit versorgt die Schwälmer Tafel mehr als 400 Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Die meisten Bedürftigen davon kommen aus Schwalmstadt und den anliegenden Orten. Viele ehrenamtliche Frauen und Männer fahren regelmäßig Supermärkte und Geschäfte an, um Lebensmittel abzuholen.

Die laufenden Kosten müssen durch Spenden und Erlöse gedeckt werden. Darum ist die Tafel vermehrt auf Spenden angewiesen.

"Wir bedanken uns bei allen, die sich für die Schwälmer Tafel unermüdlich einsetzen: Die Ehrenamtlichen, die die praktische Arbeit übernehmen. Die Betriebe, Märkte und Einrichtungen, die uns Lebensmittel zum Weitergeben überlassen. Und die vielen, die durch Geld- oder Sachspenden für die Deckung der Kosten sorgen. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön", sagt Pfarrerin Margret Artzt vom Vorstand des Diakonischen Werkes im Schwalm-Eder-Kreis.

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