Endlich wieder Livemusik - Rock am Stück begeistert auch in der Corona-Version

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Einmal im Jahr wird das beschauliche Geismar zum Mekka der Heavy-Metal-Fans, bis zu 4.000 Besucher pilgern im Juli drei Tage lang in den Fritzlarer Stadtteil zu „Rock am Stück“ (RaS). Coronabedingt blieb es im vergangenen Jahr ganz still am Lohrberg, doch ein zweites Mal wollten Michael Döring und sein Team das Event nicht ausfallen lassen.

Fritzlar-Geismar. Zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln musste ein neues Konzept her und so entstand die Idee zu „coRaSna“. In fleißiger Handarbeit zimmerten die zahlreichen Aktiven 260 einzelne Logen, die sich über das Festivalgelände verteilten - jede war mit einer Bierzeltgarnitur ausgestattet und bot Platz für sechs Besucher. Nach etwa 300 Besucher am Donnerstag und weiteren 800 am Freitag, lockte der Samstag erwartungsgemäß die meisten Gäste an – gut 1.600 Musikfans sorgten für ein volles Haus, oder besser gesagt für einen vollen Platz.

In Box P06 hatten sich beispielsweise die „Geismar‘schen“ einquartiert, „wir sind jedes Jahr hier“, sagte Musikfan Chris, „wegbleiben ist keine Lösung“, fügte er voller Überzeugung hinzu. In der Loge nebenan hatten es sich „die richtigen Geismarer“ gemütlich gemacht, „das ist nach fast zwei Jahren unser erstes richtiges Konzert“, beschrieben sie ihre Euphorie.

Damit die Besucher ihr „Party-Gatter“ nur zum Toilettengang verlassen mussten, gab es einen Lieferservice für Speisen und Getränke, der unter anderem von einem Dutzend „Mamas on tour“ betrieben wurde. „Nachdem wir überall die Grundversorgung sichergestellt hatten, wurde es etwas entspannter“, beschrieb Ober-Mama Eike den bisweilen schwierigen Transport mit dem Handwagen.

Den Auftakt am Samstagnachmittag machte Pensen Paletti mit seiner legendären „Bumm-Gitarre“, nach einer kurzen Umbaupause stürmte „Deine Cousine“ mit Sängerin Ina Bredehorn auf die Bühne. „Müsst ihr sitzen“, wollte sie vom anfangs zögerlichen Publikum wissen, „habt ihr denn nach über einem Jahr nicht lang genug gesessen“, fügte sie hinzu und dann sprang der Funke über. Mit „Unkaputtbar“ oder „Runaway girl“ von ihrem Debütalbum „Attacke“ wirbelte die 35-Jährige über die Bühne und gelegentlich auch zwischen den Logen hindurch.

Am frühen Abend starteten „Fury in the Slaughterhouse“ nach ihrem ersten Auftritt am Vortag zu ihrer zweiten Runde. Die Jungs aus Hannover spielten sich durch ihre über 30-jährige Bandgeschichte - „Radio Orchid“ von 1993 durfte dabei ebenso wenig fehlen wie „Letter to myself“ vom aktuellen Album „Now“. Sänger Kai Wingenfelder ließ es sich nicht nehmen, einen ausgedehnten Ausflug ins Publikum zu machen – die Fans zeigten sich begeistert und schossen fleißig Handyfotos.

„Die spielen heute nur für mich“, sagte Kerstin Buddner aus Fritzlar mit einem Augenzwinkern – gemeinsam mit ihren Freunden feierte sie ausgelassen in der ersten Reihe mit. „Endlich wieder Livemusik“, war man sich überall einig – am Ende wurden die Musikbegeisterten schließlich noch mit der Fury-Hymne „Time to wonder“ belohnt.

Auch die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis – immerhin hatten sich 13 Acts auf vier Tage verteilt und rund 3.500 Musikfans in diese besondere Open-Air-Arena gelockt.

Rubriklistenbild: © Köster

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