Fairer Umgang

Melsungen. Wie kürzlich öffentlicht bekundet lehnt die FWG den Ausbau der Fritzlarer Straße zur Fußgängerzone ab und möchte stattdessen das Geld

Melsungen. Wie kürzlich öffentlicht bekundet lehnt die FWG den Ausbau der Fritzlarer Straße zur Fußgängerzone ab und möchte stattdessen das Geld in die Sanierung der Haspel und die witterungsbedingt schlechten Straßen stecken. Außerdem müsse man sich um die Belebung der vorhandenen Fußgängerzone kümmern. In der Rede zum städtischen Haushalt 2011 hat der Fraktionsvorsitzende der CDU im Melsunger Stadtparlament genau das gefordert. Mehr noch, die Christdemokraten haben genau diese Punkte im Stadtparlament beantragt und hätten damit erhebliche Einsparungen bei der Stadt erreicht, so die Mitteilung der Partei. Die SPD hat diesen Punkt aus ihrem früheren Wahlprogramm jedoch kraft eigener Mehrheit im Parlament durchgesetzt.

Nun reagiert die SPD auf diesen Bericht und wirft der FWG Widersprüche vor. Lanzenberger vermutet, dass die SPD inzwischen bemerkt hat, dass es keinesfalls eine sinnvolle Beschlusslage war und das die Melsunger diesen Punkt durchaus kritisch bewerten. Deswegen werde jetzt auf andere geschossen, wie es ja ohnehin gerne in Wahlkampfzeiten gemacht wird. Für die Stadt ist es aus Sicht der CDU daher vor allem wichtig, dass jetzt fair miteinander umgegangen wird und das es nach der Wahl geänderte Mehrheitsverhältnisse in Melsungen gibt. Das neue Parlament kann sich dann mit der Frage der Fritzlarer Straße erneut auseinandersetzen.

Erstaunlicherweise seien die Themen der FWG doch sehr nah an den Positionen der CDU aus der laufenden Legislaturperiode, stellt Lanzenberger fest. Das ist aus seiner Sicht ein gutes Zeichen für eine Erfolg versprechende Zusammenarbeit im neu zu wählenden Parlament.

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