Falsche Versprechen

Von ANDREAS BERNHARD Schwalm-Eder. Ein DSL-Anschluss ist der Schlssel fr schnelles Surfen, Telefonieren und Fernsehen via Internet. Das G

Von ANDREAS BERNHARD

Schwalm-Eder. Ein DSL-Anschluss ist der Schlssel fr schnelles Surfen, Telefonieren und Fernsehen via Internet. Das Geschft mit Anschlssen verursacht aber mittlerweile bei der Verbraucherzentrale Schwalm-Eder mit Sitz in Borken massenweise Kundenbeschwerden, wie Beate Just berichtet. Betroffen sind nicht einzelne Unternehmen, so die Verbraucherberaterin, sondern die gesamte Telekommunikationsbranche.

Die hessischen Verbraucherzentralen wollen deshalb die Schwachstellen nun genauer unter die Lupe nehmen und starten eine die bundesweite Online-Umfrage unter dem Titel: Mit Highspeed ins Internet Lust oder Frust?.

Versprechen werden nicht eingehalten

Breitbandzugnge werden inzwischen nicht nur ber die Telefonleitung, sondern zunehmend auch ber das TV-Kabel und den Mobilfunk angeboten. Im harten Wettbewerb kmpfen die Anbieter um jeden Kunden, wobei werbemig angepriesene Leistungsversprechen oftmals nicht eingehalten werden, so Just. Hufig bleibe auch die Beratung der Kunden auf der Strecke.

Verbraucher klagen ber Probleme bei der Anmeldung und Vertragsabwicklung, berlange Wartezeiten bei Einrichtung des Anschlusses und der Strungsbeseitigung, berteuerte und stndig besetzte Service-Hotlines sowie ber Qualitt und Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses. Besonders dreist: Teilweise sollen Kunden fr hohe Bandbreiten zahlen, die aus technischen Grnden gar nicht bereitgestellt werden knnen, berichtet die Verbraucherberaterin. Nicht selten fhrt der Anbieterwechsel dazu, dass Kunden wochen- oder monatelang komplett ohne Telefon und DSL dastehen. Und weiter: Inkompetente und ignorante Ansprechpartner in den Call-Centern der Anbieter wechseln, oftmals bekommt man widersprchliche Aussagen oder auch gar keine Reaktion auf Anfragen. Gerne wrden die Ursachen der auftretenden Probleme der Technik in die Schuhe geschoben, fr die jedoch der alte Anbieter verantwortlich sei. Der Verbraucher ist den Argumenten meist hilflos ausgeliefert.

Alles schriftlich besttigen lassen

Beate Just rt allen Kunden bereits beim Vertragsabschluss eine Frist fr den tatschlichen Anschluss zu setzen, sich alles schriftlich besttigen zu lassen und die Briefe per Einschreiben mit Rckschein zu senden.

Unter www.verbraucher.de knnen Verbraucher bis einschlielich 7. September ihre Erfahrungen kundtun, die sie bei der Neubeauftragung, beim Anbieterwechsel oder mit dem Service ihres Internetanbieters sammeln konnten.

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