Feuerräder von Günsterode rollten den Kehrenbacher Berg hinunter

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In Günsterode rollten am Sonntag die Feuerräder. Diese Tradition ist schon 120 Jahre alt und soll die Wintergeister vertreiben.

Melsungen-Günsterode. Im Melsunger Stadtteil Günsterode rollten am Ostersonntag wieder drei Feuerräder auf der 300 Meter langen Strecke den Kehrenbacher Berg hinab. Seit nunmehr 123 Jahren besteht diese Tradition, um die Wintergeister zu vertreiben. Den Brauch brachten einst Kehrenbacher aus dem Ruhrgebiet nach Nordhessen.

Zum Abrollen des Feuerrades wurden zuvor die mannshohen Räder mit Stroh an den Seiten gestopft. Bei Dunkelheit wurde dann das Stroh entzündet und das Rad, von jungen Männern des Dorfes mit dicken Stöcken geführt, unter Jubel den Hügel hinuntergerollt. Mit diesem Brauch soll der Winter vertrieben und um die Fruchtbarkeit der Felder erbeten werden.

Strohosterhase Rudi stand bereit, um die zahlreichen Besucher zu dem Spektakel des Brauchtumsvereins willkommen zu heißen. Für gute Stimmung sorgte das DJ-Team Zweiklang.  

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