Gemeinsam gegen die Arbeitslosigkeit

Informierten über die Arbeitsmarktsituation in der Region (v. li.): Karl Otto Winter (Vorsitzender des Regionalausschusses der IHK), Uwe Kemper (Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Korbach), Jürgen Sauerwald (Personalleiter B. Braun AG).
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Informierten über die Arbeitsmarktsituation in der Region (v. li.): Karl Otto Winter (Vorsitzender des Regionalausschusses der IHK), Uwe Kemper (Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Korbach), Jürgen Sauerwald (Personalleiter B. Braun AG).

Melsungen. Die Landkreise Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg bilden seit einem Jahr die Agentur für Arbeit Korbach und ziehen erste Bilanz.

Melsungen. Mehr als 100 Unternehmer aus der Region waren der Einladung der Arbeitsagentur für Arbeit Korbach ins B.Braun Besucherzentrum gefolgt, um sich beim Arbeitsmarktgespräch über die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt zu informieren.

Uwe Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Korbach, lobte zunächst die gute Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und dem Jobcenter. Aber es müssten auch neue Wege gefunden werden, um aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen. "Anfangs dachten wir, beide Landkreise seien in Bezug auf die Arbeitsmarktsituation, identisch. Insolvenzen und Massenentlassungen im Schwalm-Eder-Kreis haben uns vom Gegenteil überzeugt", so Kemper weiter.

B. Braun geht dort mit gutem Beispiel voran: "Wir brauchen junge, motivierte und wissenshungrige Menschen mit Sozialkompetenzen. Schulnoten sind zweitrangig", so Jürgen Sauerwald, Personalleiter bei B.Braun. Kemper ergänzt: Schulische Defizite des B. Braun Nachwuchses zum Beispiel könnten bereits jetzt schon sehr gut durch Mentoring, Austauschprogramme und Patenschaften ausbalanciert werden. Die Arbeitsagentur stehe den Betrieben hierbei mit Rat und Tat zur Seite. Deshalb müssten Unternehmen sich nicht scheuen, im eigenen Betrieb auszubilden. Gerade in Zeiten des zunehmenden demographischen Wandels und gleichzeitig zunehmender Konjunktur müsse es das Bestreben des Arbeitgebers sein, seinen Betrieb für den Nachwuchs attraktiv zu machen, um die Auszubildenden so an die Region zu binden.

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