Geschichte erforscht

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Frankenhain. Hugenotten- und Geschichtsverein legt Hausregister an

Frankenhain. Eine Gruppe des Hugenotten- und Geschichtsverein Frankenhain hat die Geschichte der ersten Häuser in der Flüchtlingskolonie auf dem Berg über Treysa erforscht. In mühsamer Kleinarbeit wurden alte Unterlagen und Familienchroniken gesichtet und die jetzigen Hausbesitzer befragt. Oftmals wohnen noch direkte Nachfahren der französischen Flüchtlinge dort, wo einst einfache Unterkünfte errichtet wurden. Diese mussten meist schon nach wenigen Jahren robusteren Fachwerkhäusern mit Steinfundament weichen.Nachdem sich die Flüchtlinge zuerst in Treysa niederließen, siedelten im Jahre 1701 mehrere Familien auf den Bergrücken "Frankenhain" um. 15 Häuser wurden in einer Reihe gebaut. Gegenüber befanden sich jeweils die Ställe und Scheunen. So entstand das kleine Straßendorf.In den meisten Fällen konnte noch lückenlos ermittelt werden, welche Familie zu welcher Zeit die Häuser bewohnte. Diese Chroniken hat der Verein nun zusammen mit weiteren Informationen über die Geschichte der Häuser auf ansprechenden Informationstafeln aus Glas zusammengestellt und nun gut sichtbar an den Häusern angebracht. Somit kann sich jeder direkt vor Ort über die Geschichte des Ortes informieren.

Neue Informationstafel

Auf dem im Ort gelegenen Hugenottenplatz wurde eine große Informationstafel aufgestellt, die den durch Frankenhain verlaufenden Hugenotten- und Waldenserpfad beschreibt. Auch fremde Wanderer und Besucher können sich nun umfassend informieren. Alle Projekte wurden durch den Hugenotten- und Geschichtsverein Frankenhain, durch Spenden von Firmen und Privatpersonen sowie durch Fördermittel finanziert. Der Verein ist auf der Suche nach weiteren Informationen und Unterlagen über die Geschichte der Frankenhainer Familien, deren Nachfahren mitunter in alle Welt zerstreut wurden. Wer etwas beisteuern kann, wird gebeten sich unter der Telefonnummer 06691 / 24175 zu melden. Im Internet ist der Verein unter der Adresse www.Frankenhain-Hugenotten.de.

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