Gewaschen, gerührt und gemahlen - Kinder erfahren mittelalterliche Arbeiten im Museum

Fritzlar. "Ob Kinder Spaß am Waschen wie im Mittelalter haben?!" könnte sich der geneigte Besucher des Fritzlarer Regionalmuseums in der

Fritzlar. "Ob Kinder Spaß am Waschen wie im Mittelalter haben?!" könnte sich der geneigte Besucher des Fritzlarer Regionalmuseums in der vergangenen Woche gefragt haben. Dort hatten  im Rahmen der alljährlichen Ferienspiele 14 Kinder eine spannende Zeitreise durch die Geschichte gebucht. Unter dem Motto "1000 Tolle Dinge – Das Museum zum Kennenlernen", hieß es für die 5- bis 7jährigen Entdecker nicht nur zuhören, sondern auch den ganzen Vormittag anfassen und selbst ausprobieren. "Die Kinder sollen einfach Spaß daran haben, mal etwas Praktisches zu machen, was heute gar nicht mehr gemacht wird", sagte "Expeditionsleiterin" Marlies Heer. Dazu gehörte auch das Wäschewaschen. Im Hof standen große Zinkwannen, Waschbretter und Kernseife bereit. Daneben lag ein großer Berg Wäsche. Jetzt wurden die Ärmel hochgekrempelt und fleißig geschrubbt. Lange bevor die Ariel-Clementine über den Bildschirm flimmerte, wurde so die Schmutzwäsche porentief rein. "Das konnte bei größeren Bauernhöfen mehrere Tage dauern. Dafür gab es ja die speziellen Waschfrauen", erklärte Museumsleiter Dr. Johann-Henrich Schotten. Aber die von Marlies Heer konstruierte Zeitmaschine hatte auch noch andere Epochen auf Lager. So durften die Kinder auch ein Mammut aus Papier basteln oder Getreide nach Steinzeit-Art mahlen. Ob mit Seife und Waschbrett oder Stift und Papier, an den strahlenden Gesichtern konnte jeder in kürzester Zeit feststellen, wieviel Spaß die Sprösslinge an dem Museumstreiben hatten. Auch in dieser Woche bietet das Museum noch Ferienkurse an.

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