Gewichte gegen Drogen

Von ANDREAS BERNHARDMelsungen. In einem gesunden Krper, wohnt auch ein gesunder Geist. Eine Jahrtausende alte Erkenntnis. Diese ha

Von ANDREAS BERNHARD

Melsungen. In einem gesunden Krper, wohnt auch ein gesunder Geist. Eine Jahrtausende alte Erkenntnis. Diese haben sich nun auch zwei starke Mnner aus Melsungen zu eigen gemacht. Tuncay Postaci, Betreiber des Fitness-Studios MEG-Body, und Alwin Wagner, erfolgreicher Leichtathletik-Trainer bei der MT-Melsungen. Sie haben gemeinsam eine Aktion gestartet, mit der sie mglichst viele Jugendliche von der Strae holen wollen. Der Sport und das gemeinsame Training sollen dabei gleichzeitig ein Anreiz sein, die Finger von Drogen, Alkohol und Zigaretten zu lassen.

Viele Vorteile

Das Training fr Jugendliche ab 14 Jahren hat aber noch weitere Vorteile. Fr Postaci steht fest: Wer regelmig Sport betreibt, bringt bessere Leistungen in der Schule und hat ein hheres Selbstwertgefhl. Das, so betont er, sei inzwischen statistisch nachgewiesen. Wenn es uns in den nchsten Jahren nicht gelingt, dass sich unsere Jungen und Mdchen mehr bewegen, steuern wir hingegen auf eine Katastrophe zu, warnt er. Als Arzt beobachte er, dass die Zahl der bergewichtigen Kinder dramatisch zugenommen habe. Genauso wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Rckenschden.

Bewegungskultur frdern

Ins gleiche Horn stt Ex-Olympionike Wagner: Es darf einfach keine Sportmuffel mehr geben. Die Bewegungskultur msse gefrdert werden, so betont er, damit die Kids ihre eigenen Fhigkeiten spren und sich eigene Ziele setzen knnen. Das Ganze msse mit Freude an der Bewegung verbunden werden, ohne dass es, wie Wagner sagt, so wie in der Schule um den Ernst des Lebens geht. Deshalb das Fitness-Studio. Dass der erhobene Zeigefinger aber auch dort nicht viel hilft, haben die Beiden erkannt. Stattdessen setzen sie auf das Lebensgefhl und den Lebenstil von Sportlern sowie das Vorbild anderer Jugendlicher.

Drogen verpnt

So ein Vorbild knnte Felix Nolle aus Obermelsungen sein. Der 17-Jhrige trainiert seit vier Jahren, absolvierte auch schon ein entsprechendes Praktikum. Jetzt ist er stolz auf seinen durchtrainierten Krper und das Erreichte. Gerne gibt er Anfngern neben dem eigenen Training die richtigen Tipps. Es kommt viel auf das Umfeld an, berichtet er aus eigener Erfahrung. Im MEG-Body seien Drogen verpnt. Wenn Leute schon lnger da sind, geben sie diese Einstellung an die nchste Generation weiter, so Nolle, auerdem ergeben sich Gesprche, in denen man etwas bewegen kann. Um die Aktion noch bekannter zu machen, soll demnchst ein Info-Abend stattfinden, berichtet Postaci. Dabei knne auch individuell geklrt werden, inwieweit das Training von der jeweiligen Krankenkassen bezuschusst werde. Interessierte knnen sich aber auch direkt an die Initiatoren wenden: Tuncay Postaci, Telefon: 05661 / 923112 oder Alwin Wagner, Telefon: 05661 / 6307.

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