Glanzvolle Gala

Von MARC PUDENZMelsungen. Es war eine rauschende Feier die die Melsunger Narren letztes Wochenende auf die Beine gestellt haben. Nach anfänglichen St

Von MARC PUDENZ

Melsungen. Es war eine rauschende Feier die die Melsunger Narren letztes Wochenende auf die Beine gestellt haben. Nach anfänglichen Startproblemen, mauserte sich die Gala des Melsunger Karneval Club (MKC) zu einer richtigen fröhlichen Feier bis tief in die Nacht. Heiße Bräute, lustige Büttenreden und beeindruckende Tänze animierten zum feiern, schunkeln und mitsingen. Weit und breit sah man lauter tolle Kostüme. Struwwelpeter und Struwwelliese, Cowboys, Captain Jack Sparrow und seine Piratenbraut, ja sogar Roberto Blanco wurde in den Reihen gesichtet.

Kapitän ist zu riskant

Der Bürgermeister der Stadt Melsungen, Dieter Runzheimer, kam als Matrose verkleidet zur Karnevalsgala, denn "der Job des Kapitäns ist mir in diesen Zeiten zu riskant", kommentierte der fröhliche Bartenwetzer-Chef bei seiner

Begrüßung. Eine Parodie des Beamtentums zeigte "ein müder Beamter" alias Berthold Weber in seiner Bütt: "Alle die kamen zwischen zehn und halb elf, schickte ich wieder heim, es war ja schon kurz vor Zwölf" oder " die Arbeitszeit tut heute gleite: Ist der erste da, suchen die andern das Weite..." waren nur einige Sätze seiner gelungenen Büttenrede. Ein Höhepunkt der Karnevalsgala war der Auftritt des Einzelmariechens Maja Erbe. Mit Charme, Witz und viel Fröhlichkeit bot die junge Karnevalistin eine glanzvolle Darbietung.

Zugaben erwünscht

Neben den "Mini Dancers", der Gruppe "Mystery in the dark", brachten die Junioren des MKC mit ihrem Showtanz die Melsunger Stadthalle zum beben. Die flippigen umherwirbelnden Teenies rockten von der ersten Sekunde an dermaßen die Bühne, dass sich das Publikum selbst nach der Zugabe eine weitere Zugabe wünschte. Strapazierte Lachmuskeln gab es bei "Gertrude W.", alias Harald Renner, und seinen Urlaubsgeschichten. Kreuzfahrten sind wegen der "Deckoffiziere" nur was für Schwangere... und ...reanimieren sollte man am Strand nur, "wenn der Hintern aus dem Wasser ist, denn sonst pumpt man höchstens das Meer leer", erzählte der für diesen Abend selbsternannte "Transvestit von Felsberg". Am Schluss brachte "Gertrude W." den Saal zum überkochen: "Applaus ist wie ein BH: Man braucht ihn nicht, aber er hebt ungemein."

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