Auf großer Bühne: Theater-Workschop endet in Wabern

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Wabern. Man spürte die Spannung, die Euphorie und die große Aufregung unter den 19 jugendlichen Teilnehmern der diesjährigen Theaterwerkstatt am v

Wabern. Man spürte die Spannung, die Euphorie und die große Aufregung unter den 19 jugendlichen Teilnehmern der diesjährigen Theaterwerkstatt am vergangenen Freitagabend bis plötzlich ein "Wir rocken die Bühne" durch den Saal der Mehrzweckhalle Wabern hallte.

Unter dem Motto "Was ist schon normal" präsentierte das Jugendbildungswerk des Schwalm-Eder Kreises ein Theaterstück, eine klassische Tragödie in drei Akten. Dafür hatten die Teilnehmer der 28. Theaterwerkstatt eine Woche gelernt, geprobt und ihre eigenen Charaktere erstellt.

Das Ergebnis der drei Geschichten um die Wald-, Wohngemeinschaft- und Floßgruppe, die alle auf ihre eignen Art ein tragisches Ende fanden, präsentierten die Nachwuchsschauspieler am Freitag Abend mit viel Witz, Spaß aber auch Ernsthaftigkeit.

Dabei hatte die Vorstellung nicht erst auf der Bühne angefangen. Figuren wie "James", einem sehr zuvorkommender Mann mit schwarzem Zylinder, einem zerstreuten Professor in Albert Einstein Optik oder einer extrem schüchternen Dame mit einem Hauch Flirt-Faktor in der Stimme, stimmten bereits im Foyer der Mehrzweckhalle die vielen Gäste auf das folgende Programm ein.

"Der Grundgedanke bei diesem Projekt war die Förderung von jedem einzelnen auf unkonventioneller Art", so die Organisatorin der Theaterwerkstatt, Bärbel Spohr. "Jeder hat sich seine Rolle selber geschrieben, ausgesucht und die einzelnen Szenen mit gestaltet", erläuterte die Jugendbildungsreferentin weiter. Und das haben die Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und zwanzig Jahren "hervorragend gemeistert und gut improvisiert", so die Meinung von Konrad Arnold, dem Vater einer Teilnehmerin.

"Was ist schon normal" führte theaterbegeisterte Jugendliche aus dem gesamten Schwalm-Eder Kreis zusammen. Die Begeisterung nach der Aufführung war auf allen Seiten groß. Und der tränenreiche Abschied am Ende der Vorstellung war dann nicht geschauspielert.

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