Haltung zeigen in Zeiten der Pandemie

„Haltung Zeigen und Stimme erheben – auch und gerade in Zeiten der Pandemie“ unter diesem Motto stehen die diesjährigen „Tage der Demokratie“, die vom 2. bis 6 November, anstelle der alljährlichen Demokratiekonferenz in Schwalm-Eder-Kreis stattfinden.

Schwalm-Eder. „In den Demonstrationen der sogenannten Coronaskeptiker und Anhänger von Verschwörungserzählungen zeigen sich die gegenwärtigen Herausforderungen unter denen unsere Demokratie steht“, heißt es in der Ankündigung des neuen Veranstaltungsformates.

„Die zunehmende Polarisierung unserer Gesellschaft stellen wir nicht erst seit der Pandemie fest, aber auch hier scheint sie ein Verstärker zu sein. Zudem sind wir bestürzt darüber, dass die Kundgebungen von Rechtsextremisten instrumentalisiert werden und dies hingenommen, toleriert und keine klaren Grenzen gezogen werden.“ Der Tiefstand der Demokratieförderung, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, komme zu einer Zeit, in der der Höchststand an politisch motivierten Straftaten zu verzeichnen sei. Das bedeute, dass zu Zeit nicht weniger, sondern mehr Prävention, Förderung und Engagement gebraucht werde.

Diese Herausforderungen und Themen sollen mit den „Tagen der Demokratie“ aufgegriffen werden. Alle Interessierten sind eingeladen zu einem Veranstaltungsprogramm aus Vorträgen, Workshops und Livetalk, wobei viele der Angebote online stattfinden.

Die Ausschreibung der Veranstaltung ist unter www.gewalt-geht-nicht.de sowie unter www.schwalm-eder-kreis.de abrufbar. Für die Teilnahme an den Workshops sowie an der Einführungs- veranstaltung ist eine Anmeldung (thomas.werner@schwalm-eder-kreis.de oder anna.stiehl@schwalm-eder.de) oder Telefon 05681 775-590 oder -718) erforderlich.

Wie bei der Demokratiekonferenz handelt es sich bei den Tagen der Demokratie um eine Veranstaltung im Rahmen der Projekte „Gewalt geht nicht!“ und „Demokratie leben!“ des Schwalm-Eder-Kreises.

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