Hart aber herzlich

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Geismar. Bei ,Rock am Stück’ heizte Doro den rund 1.800 Metal-Fans mächtig ein

Geismar. Ob die Kühe von Geismar das Festival als Urlaub empfanden, ist fraglich - Die Fans waren jedenfalls froh, dass sie sich auf der großen Weide ordentlich austoben konnten. Laut, schrill und heavy ging es auch bei der diesjährigen Auflage von "Rock am Stück" zu. Sieben Bands von Würzburg bis nach Wesel donnerten aus den Verstärkern, um dem

begeisterten Publikum mächtig einzuheizen. Und dieses pilgerte nur zu gern zum Lohrberg, denn es hat sich natürlich längst herumgesprochen, dass das nordhessische Metal-Mekka immer mit einem Programm aufwartet, das den Boden so richtig beben lässt. Die Anzahl der Musikhungrigen, die sich zwischen Geismar und Züschen von krachenden Gittarensounds und dröhnenden Bassklängen beschallen ließen, schätzten die Veranstalter dann auch auf über 1.800 Besucher. Als Zugpferd stand beim Konzert der Superlative in diesem Jahr mit Doro Pesch eine wahre Legende des Genres auf der Bühne. Und Deutschlands Metal-Queen, die sich zur Zeit auf ihrer Jubiläumstour befindet, hielt nicht nur in Geismar Hof, sondern präsentierte ihre ganz eigene Philosophie von Leder, Lack und gewollter Lärmbelästigung. Die ehemalige Warlock-Frontfrau entpuppte sich als Energiebündel, Wirbelwind und Kraftpaket zugleich, denn sie blieb während ihres gesamten Auftrittes ständig in Bewegung oder ließ immer wieder ihre blonde Mähne umherwirbeln. Und bei solchen unsterblichen Klassikern wie "Burning the witches" oder "All we are" blieb den jubelnden Fans auch gar nichts anderes übrig, als sich mitreißen zu lassen. "Doro ist in Deutschland wirklich ein Urgestein des Metal", schwärmte Veranstalter Wolfram Steil.

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