18-jährige Bad Zwestenerin begeisterte in Borken mit eigenem Musical rund 300 Zuschauer

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Mit ihrem eigens gestalteten Musical „Change – Die Entscheidung“ begeisterte die 18-jährige Lena-Sophie Pudenz die rund 300 Zuschauer im Borkener Bürgerhaus.

Borken. Tosender Applaus, Standing Ovations und viele strahlende Gesichter. Lena-Sophie Pudenz eroberte zusammen mit ihrem Ensemble vergangenem Samstagabend in kürzester Zeit nicht nur die Borkener Bühne im Stadtpark, sondern auch die Herzen der Zuschauer.

Denn nach über einem Jahr Vorbereitung fand am vergangenen Samstagabend das große Finale ihres Musicalprojektes „Change – Die Entscheidung“ statt. Und das wollten sich knapp 300 Besucher und auch der Hessische Rundfunk nicht entgehen lassen. Noch bevor das Stück zu Ende war, gab es auf den Stühlen kein Halten mehr.

Das war der Dank für über ein Jahr harte Arbeit und unzähliger schlafloser Nächte. Ihr Traum vom eigenen Musical ging an diesem Abend für die 18-jährige Bad Zwestenerin in Erfüllung. Die überwältigenden Reaktionen der Besucher machte sie sprachlos. Mit ihrem Musical versetzte die 18-Jährige viele ihrer Zuschauer in ihre Jugendzeit zurück.

Die Geschichte hinter dem Titel handelte von Situationen aus dem täglichen Leben vieler Jugendlicher. Es ging um Liebe, Selbstgefallen, Intrigen von Mitstreitern und um nötige oder vielmehr unnötige Veränderungen. Aufhören, sich selbst treu zu sein und das eigene Selbstbewusstsein sterben zu sehen.

Texte und Dialoge zu dem Musical stammen aus der eigenen Feder der 18-jährigen Abiturientin, die mit diesem Projekt den ersten Schritt zur Abiturprüfung gegangen ist. Denn mit „Change – Die Entscheidung“ legte die musik- und tanzbegeisterte Schülerin den Grundstein ihrer besonderen Lernleistung für das Abitur 2018. Auch an die Musik wagte sich die Christophorus-Schülerin selbst heran und schrieb eigens zwei Lieder, darunter auch ein Chorstück.

Jetzt kann sich Lena-Sophie ganz auf ihr Abitur konzentrieren. Und auch wenn zu Beginn alles sehr einfach aussah und sie tatsächlich glaubte, etwas in Tagen oder Wochen zu produzieren, wofür andere Jahre benötigen, kann sie jetzt stolz behaupten, „Ich habe es geschafft!“

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