Abschluss der Umbauarbeiten am Feuerwehrhaus in Gudensberg-Maden

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Die Mannschaft der Feuerwehr Maden freut sich über das moderne Feuerwehrhaus.

Nach zweieinhalb Jahren und über 3000 Arbeitsstunden zeigt sich das Feuerwehrhaus in Gudensberg-Maden im modernen Glanz.

Gudensberg-Maden. Seit Samstag, 9. September, kann die Feuerwehr Maden nach der vielen Arbeit der letzten zweieinhalb Jahre mal wieder richtig durchatmen. Es konnte der Abschluss der Um- und Ausbauarbeiten gefeiert werden. Über 3.000 Arbeitsstunden wurden bis zu diesem Zeitpunkt von den Feuerwehrleuten am Umbau des Feuerwehrhauses geleistet.

Das Feuerwehrhaus in Maden war in die Jahre gekommen. Die Grundmauern waren gerissen, die Toilettenanlagen und der Bereich der Umkleiden nicht mehr zeitgemäß, das Dach undicht und auch ansonsten entsprach es nicht mehr den heutigen Standards. Auch die anstehende Beschaffung eines neuen, größeren Löschfahrzeuges erforderte entsprechende Baumaßnahmen.

So entschied man sich seitens der Stadt für einen Um- und Anbau des Gebäudes. Die Planungen zu dem Umbau begannen bereits im Jahre 2013. Tobias Gries, Angela Sohl, Jean Meyer, Peter Pucelik und Wehrführer Carsten Lukas bildeten ein Team, um die Wünsche der Feuerwehr Maden mit in die Planungen einfließen zu lassen.

Stadtbrandinspektor Markus Iffert (li.) und Wehrführer Carsten Lukas sind froh, dass die Arbeit geschafft ist und zufrieden mit dem Ergebnis.

Mit den eigentlichen Umbauarbeiten wurde im Frühjahr 2015 begonnen. „Seitdem haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in insgesamt 3.000 ehrenamtlichen Stunden das bestehende Gebäude umgebaut. Auch die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung und Einwohner aus Maden haben es sich nicht nehmen lassen, hierbei zu helfen und wir sind froh, dass es geschafft ist“, so Wehrführer Lukas in seiner Ansprache.

Für den An- und Umbau des Gerätehauses strich die Feuerwehr Maden jede Menge Lob ein. Bürgermeister Frank Börner hob besonders die Eigenleistungen der Mitglieder der Madener Feuerwehr hervor. Alles in allem wurden seitens der Stadt 180.000 Euro investiert und er geht davon aus, dass mit dieser Baumaßnahme die Anforderungen für die nächsten Jahrzehnte erfüllt sind.

Stadtbrandinspektor Markus Iffert betonte, dass das alte Feuerwehrhaus nach diesem Um- und Anbau nicht mehr wiederzuerkennen sei. Er bezeichnete das Gebäude als ein zweckmäßiges und zugleich funktionelles, modernes Feuerwehrhaus und den Ansprüchen einer modernen Feuerwehr entsprechend.

Kreisbrandmeister Michael von Bredow meinte, dass die Bezeichnung Feuerwehrhaus eigentlich nicht ganz richtig sei. Bürgerhaus wäre der bessere Name, ist es doch ein Gebäude für Sicherheit der Bürger von Maden. Hier sind die Geräte und Ausrüstungen gelagert, die die Freiwilligen benötigen, um ihnen Schutz und Hilfe zu leisten.

Die Gelder, die hier investiert worden sind, sind Gelder für die Sicherheit und wenn man die Kosten umlegt, dann sind es 150 Euro im Jahr und bei einer Nutzungszeit von 30 Jahren gerade mal 5 Euro für die Bürger von Maden. Bernhardt Krebel, ein Einwohner von Maden, der in unmittelbarer Nachbarschaft des Feuerwehrhauses wohnt, trat als letzter Redner an das Mikrofon.

Seine Rede beendete er mit dem Schlusssatz: „Was diese Frauen und Männer ehrenamtlich geleistet haben und leisten, kann man eigentlich mit Worten nicht beschreiben. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, kann es nicht nachvollziehen, wie sie sich für die Allgemeinheit einsetzen. Dafür von meiner Seite ganz herzlichen Dank“.

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