"Kulinarische Botschafterin": Tag der Ahlen Wurscht lockte zum ersten Mal ins Kloster Haydau

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Purer Genuss stand am Sonntag im Kloster Haydau auf dem Programm. Zum ersten Mal fand hier der Tag der Ahlen Wurscht statt und lockte zahlreiche Genießer nach Morschen.

Morschen. Am Sonntag fand der Tag der Ahlen Wurscht erstmals im Kloster Haydau statt. Die Zeitumstellung war für die meisten kein Problem, schließlich kamen die Anhänger der nordhessischen Spezialität dadurch eine Stunde früher in den Genuss. Bereits zum achten Mal hatte der Förderverein Nordhessische Ahle Wurscht in Kooperation mit der GrimmHeimat Nordhessen diese Veranstaltung organisiert, bei der es im wahrsten Sinne des Wortes „um die Wurst“ ging.

Sieben Mitglieder präsentierten ihre Variationen der „Wurstlegende“ - von der kleinen Runden, über die mittelgroße Stracke, bis hin zur 1.200 Gramm schweren Keule waren alle Kaliber vertreten. „Wir bieten hier ein ganz besonderes Geschmackserlebnis“, machte Vorsitzender Matthias Pflüger in seiner Begrüßung deutlich und lud die Besucher ein, sich von der Qualität des handwerklich hergestellten Produkts zu überzeugen.

Geschäftsführer Gerhard Schneider-Rose informierte über die besondere Herstellungsmethode: „Mindestens 150 Kilogramm Schlachtgewicht der Schweine, Warmfleischverarbeitung und der Verzicht auf Nitritpökelsalz, Geschmacksverstärker, Starterkulturen und Reifebeschleuniger machen die Ahle Wurscht aus“, beschrieb er die hohen Anforderungen. Bei aller Theorie legten die Besucher jedoch vor allem Wert auf den praktischen Gaumeneinsatz, überall wurde probiert und verglichen, damit am Ende jeder „sinne Ahle“ herausfinden konnte.

„Bei uns in Heinebach wird Geräucherte gegessen“, erklärte Otto Gundlach und probierte bei Antonia Linhose vom Teichhof eine Scheibe Wurst. Im Allgemeinen bevorzugt der Kasseläner dagegen die Luftgetrocknete. Zur Mittagszeit bildeten sich lange Schlangen am Bratwurststand, aber auch Silwia Luckhardt von der gleichnamigen Metzgerei aus Seigertshausen hatte alle Hände voll zu tun, leckere Wurstbrote zu belegen.

Wieder andere ließen sich eine weitere nordhessische Spezialität schmecken, Renate Schäfer aus Willingshausen etwa genoss eine Portion Weckewerk in der Frühlingssonne. Neben der „kulinarischen Botschafterin Nordhessens“ boten weitere Stände regionale Produkte wie Brot, Käse, Gemüse und Craft-Beer an. „Bis zum Abend werden mehr als 6.000 Besucher hier gewesen sein“, freute sich Projektleiter Markus Exner von der GrimmHeimat über die gute Resonanz.

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