An alle Spaziergänger: Augen auf im Forst

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Die durch Sturm oder Käferbefall entstandenen Freiflächen nach dem Sturm oder Käferbefall sind vielerorts noch kahl. Im Laufe der nächsten Jahre werden sie wiederbewaldet.

Verschiedene Stürme, Dürren und Käfer sorgen für gesperrte Bereiche in hessischen Wäldern, die nicht betreten werden dürfen.

Melsungen. Die Witterung 2018 war eine Katastrophe für den Wald. Sturm und Dürre verursachten erhebliche Schäden. Waldschädlinge wie Borkenkäfer und Pilze vermehrten sich massenhaft und sorgten dafür, dass unzählige Bäume abstarben oder zum Schutz anderer gefällt werden mussten, so HessenForst.

Petra Westphal, Leiterin des Forstamtes Melsungen, erläutert die Situation: „Zum Jahreswechsel waren die Prognosen für 2019 bereits denkbar schlecht. Die Stürme Eberhart und Franz im März dieses Jahres haben die Situation mit neuen Windwürfen noch verschärft. Hinzu kommt die erwartete Massenvermehrung der Borkenkäfer – wir erwarten bei den jetzt steigenden Temperaturen täglich den Beginn des ersten massiven Schwärmfluges“.

In den Waldbereichen mit Nadelbäumen liegen deshalb jetzt Arbeitsschwerpunkte von HessenForst. Hier werden auch in den nächsten Wochen und Monaten Wege gesperrt sein. „Wir hoffen auf das Verständnis aller Waldbesucherinnen und Waldbesucher. In diesem Frühjahr ist es uns nicht möglich, alle Wege rechtzeitig freizugeben. Es ist sehr wichtig, gesperrte Bereiche nicht zu betreten. Hier herrscht Lebensgefahr“, erläutert Steffen Wildmann, Bereichsleiter Produktion des Forstamtes Melsungen.

In vielen Bereichen des Forstamtes Melsungen gibt es jedoch auch Bereiche, in denen Erholungssuchende die Farbenpracht und Vielfalt der Frühblüher, das üppige Grün der jungen Blätter und den Gesang der Waldvögel genießen können. Hier sollte man die frischen Farben der Busch-Windröschen, des Lerchensporns oder auch der Schlüsselblumen in vollen Zügen genießen.

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