Arbeitskreis Christlicher Publizisten (ACP) kämpft gegen Profanisierung

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Trafen sich in Niedenstein, um darüber zu diskutieren, wie man der Profanisierung des deutschen Volkes entgegenwirken kann: (v.l.) Heinz Matthias (Vorsitzender des Arbeitskreises Christlicher Publizisten), Dr. Elias Lymberopoulos (ehemaliger Vorsitzender der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Kassel e.V.), Hombergs Erster Stadtrat Joachim Pauli, Alexander Bischoff (Freie Christengemeinde Seesen), Prof. Friedrich Wolf (2. Vorsitzender ACP), Friedrich Otto, Wolfgang Peukert und Kriminalhauptkommissar Günther Wieber.

40 christliche Publizisten trafen sich in Niedenstein, um über Maßnahmen gegen die Profanisierung zu diskutieren.

Niedenstein. „Die Profanisierung unseres Volkes nimmt bedrohliche Formen an“ – so sahen es die 40 Anwesenden aus zehn unterschiedlichen Konfessionen, die auf Einladung des Arbeitskreises Christlicher Publizisten (ACP) im Hotel Altenburg in Niedenstein zu einem Informationsaustausch zusammengekommen waren.

„Noch vor wenigen Jahrzehnten verzeichnete das statistische Bundesamt ein Prozent Konfessionslose, heute registriert man 31 Prozent“, so Kriminalhauptkommissar Günther Wieber. Parallel dazu, hätten kriminelle Handlungen deutlich zugenommen, der Gottesdienstbesuch dagegen deutlich abgenommen: Nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) besuchen von 100 Getauften nur ein bis drei Prozent das gottesdienstliche Leben – die traditionelle Familie verliert zunehmend an Bedeutung.

„Jugendarbeiter“, so die einmütige Meinung der Teilnehmer, die 13-jährige Knaben über die Handhabung von Kondomen aufklären, ihnen aber wichtige Elemente über eine dauerhafte, glückliche Ehe vorenthalten, seien fehl am Platz.

ACP-Vorsitzender Heinz Matthias: „Der ACP möchte diesem Trend mit positiven Akzenten entgegentreten.“ Und Matthias nennt Zahlen: So hätten ARD und ZDF seit Gründung des Vereins – und auf dessen Initiative – 160 christlich-konservative Beiträge ausgestrahlt. Und bei 52 Presseseminaren wären insgesamt über 1.200 Teilnehmern dabei gewesen.

Finanziell unterstützt wird der ACP bei seiner Arbeit auch von der Hessischen Staatsregierung und der Kreissparkasse Fritzlar.

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