Nach tragischem Unfall bei Bad Arolsen: Pflegeschüler sammeln 1.600 Euro für Waisen

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Spendenaktion zugunsten der Waisen von Bad Arolsen: Der Examenskurs 14/17 A am Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe organisierte einen Kuchenbasar.

Kuchen-Aktion: Asklepios-Pflegeschüler haben 1.600 Euro für die hinterbliebenen acht Kinder der bei Bad Arolsen tödlich verunglückten Eltern gespendet.

Region. Am 17. Januar verloren acht Kinder aus einem Stadtteil von Bad Arolsen infolge eines tragischen Verkehrsunfall ihre Eltern. Unglücksort war die B 252 zwischen den Abfahrten Mengeringhausen und Elleringhausen.

Landesweit sorgten diese traurige Nachricht und das Schicksal der Waisen für Aufsehen. Und die Hilfsbereitschaft war groß. Die Stadtverwaltung Bad Arolsen richtete ein Spendenkonto zur Unterstützung der Familie ein, auf das auch die Schüler des Examenskurses 14/17 A am Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe in Bad Wildungen insgesamt 1.628,27 Euro überwiesen haben.

Als sie von dem Unglück härten, seien die Pflegeschüler tief erschüttert gewesen, erklärt Klassensprecher Benjamin Frey stellvertretend für seine Klassenkameraden. „Wir mussten was tun. Das war uns allen klar“, betont der Klassensprecher.

So entstand die Benefizaktion „Kuchen gegen Spende“, die bei allen Mitarbeitern der nordhessischen Asklepios Kliniken in Bad Wildungen, Melsungen und Schwalmstadt auf positives Echo stieß.

„Wir organisierten einen Kuchenbasar mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen, Crêpes, Waffeln und belegten Brötchen in Räumen des Bildungszentrums, und wir besuchten die Kollegen in der Bad Wildunger Stadtklinik, der Helenenklinik, und dem Fürstenhof mit Kuchenplatten. Das gleiche taten wir mit Hinweis auf die Spendenaktion auch in Melsungen und Schwalmstadt“, erzählt Benjamin Frey.

Rund 40 selbstgebackene Kuchen seien für den guten Zweck zur Verfügung gestellt worden, ergänzt Aileen Wiegand, die stellvertretende Klassensprecherin. Sie freut sich mit ihren Mitschülern über das Sammelergebnis und die positiven Reaktionen aus den Reihen der Belegschaft.

„Jeder konnte so viel Geld spenden, wie er wollte. Es hat bei aller Betroffenheit Spaß gemacht zu helfen.“

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