Auch Frankenberg und Schwalmstadt wollen Gartenschau austragen

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Hessens Umweltministerin Priska Hinz sagt „In Kommunen, die eine Landesgartenschau ausrichten, entstehen neue Möglichkeiten Natur in der Stadt zu erleben - es werden Orte der Erholung geschaffen.“

Landesgartenschau 2027: So viele Kommunen wie noch nie bewerben sich um mehr Grün und Naherholung

Wiesbaden. Für fünf potentielle hessischen Landesgartenschauen 2027 sind bis zum Stichtag am 31. März die offiziellen Interessenbekundungen im Ministerium eingegangen. Darunter befindet sich auch die interkommunale Landesgartenschau-Bewerbung Oberhessen mit elf beteiligten Kommunen (Büdingen, Ranstadt, Schotten, Hirzenhain, Nidda, Glauburg, Limeshain, Kefenrod, Echzell, Ortenberg und Gedern). Weiter bewerben sich Dillenburg, Frankenberg (Eder), Schwalmstadt und Bad Homburg für mehr Grün in ihrer Stadt.

„So viele Kommunen haben sich noch nie für eine Landesgartenschau in Hessen beworben. Das zeigt, dass die Städte und Gemeinden die ökologischen, städtebaulichen, touristischen und wirtschaftlichen Vorteile einer Landesgartenschau zu schätzen wissen“, sagte Umweltministerin Priska Hinz. „In Kommunen, die eine Landesgartenschau ausrichten, entstehen neue Möglichkeiten Natur in der Stadt zu erleben. Es werden Orte der Erholung geschaffen, Grünflächen und Parks tragen zu einem besseren Klima in der Stadt bei. In Zeiten des Klimawandels, in dem unsere Städte immer heißer und heißer werden, ist das von großer Bedeutung. Eine Landesgartenschau bringt kurzfristig viele Besucherinnen und Besucher in die Stadt, aber auch nach dem Event bleibt langfristig die grüne Infrastruktur erhalten. Unabhängig von den Besucherzahlen wird die Gemeinde nachhaltig weiterentwickelt“, ergänzte die Ministerin.

Erstmalig bewirbt sich diesmal ein kommunenübergreifender Zusammenschluss aus Oberhessen. Dies wird durch eine Änderung der Förderrichtlinie möglich. Ebenfalls wurde geändert, dass eine Gartenschau nun anstelle von sechs Monaten auch nur drei Monate dauern kann. „Damit wollen wir einen Anreiz für kleinere Kommunen geben, sich zu beteiligen. Durch das neue Format werden diese entlastet“, erklärte Hinz.

„Insbesondere für Mittelzentren zeigt sich die Gartenschau als Turbo für die Regionalentwicklung und stärkt damit auch den umliegenden ländlichen Raum“, sind sich die Präsidenten und Vorsitzenden der Verbände der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen mbH einig.

Im zweiten Schritt des Bewerbungsverfahrens werden die interessierten Städte und Gemeinden nun eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, anhand derer die Landesregierung darüber entscheiden will, welcher Bewerber letztlich den Zuschlag für die Durchführung der Landesgartenschau 2027 erhält. Das Land fördert die Landesgartenschau 2027 mit bis zu 3,5 Millionen Euro. Die Landesgartenschau in Hessen findet alle vier Jahre statt. Die nächste Landesgartenschaustadt im Jahr 2023 ist im osthessische in Fulda.

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