15. Ausbildungsbörse Schwalm-Eder lockte knapp 1.100 Besucher nach Borken

+

Am Samstag fand bereits zum 15. Mal die Ausbildungsbörse Schwalm-Eder in Borken statt. In diesem Jahr gab es einen Besucherrekord: knapp 1.100 Interessenten waren vor Ort.

Borken. Bereits zum 15. Mal fand vergangenen Samstag die Ausbildungsbörse Schwalm-Eder statt. Erstmalig wurde ein Rekord aufgestellt. Insgesamt waren 85 Betriebe, Institutionen und Schulen vor Ort, um sich vorzustellen – so viele wie nie zuvor. Zum ersten Mal mussten – zum großen Bedauern der Veranstalter – aus platztechnischen Gründen Absagen ausgesprochen werden. Glücklicherweise konnte den „Nachrückern“ nachträglich noch ein Platz im Außenbereich angeboten werden.

Dabei hatten die Besucher sowohl in den Räumlichkeiten des Parkhotels als auch im Außenbereich die Möglichkeit sich über eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungsberufen, aber auch (dualen) Studiengängen und Praktika in der Region zu informieren. Im Außenbereich gab es zum zweiten Mal ein sogenanntes Handwerkerdorf, das im Vergleich zum Vorjahr noch größer war. Dort präsentierten sich die Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder, die Handwerkskammer Kassel und fünf Innungen (Fleischer-, Bau-, Dachdecker-, Tischler-, Zimmerer-Innung).

Bildergalerie: 15. Ausbildungsbörse Schwalm-Eder lockte knapp 1.100 Besucher nach Borken

Über die stetig steigende Zahl von Ausstellern sowie das wachsende Interesse seitens der Teilnehmer freuten sich die Mitglieder des Kreisausschusses Schwalm-Eder – die Hauptorganisatoren der Ausbildungsbörse, die Vertreter der Stadt Borken sowie Landrat Winfried Becker, der die Ausbildungsbörse offiziell eröffnete.

An vielen Ständen waren Auszubildende der jeweiligen Unternehmen vor Ort, um die Besucher aus erster Hand über die eigenen Erfahrungen und Eindrücke während der Ausbildung zu informieren. So auch Maximilian Kästel, der im Familienbetrieb der Fleischerei Kohl-Kramer in Borken-Trockenerfurth bereits im zweiten Jahr eine Ausbildung zum Metzger macht. „Wir bilden nicht nur Metzger aus, sondern auch Köche und Fleischereifachverkäufer. Darüberhinaus kann man auch ein duales Studium im Bereich Foodmanagement machen. Dieser Beruf ist heute vielfältiger als früher“, erklärt Fritz Kästel, Geschäftsführer und Fleischereimeister.

Insgesamt lockte die Ausbildungsbörse knapp 1.100 Besucher nach Borken. „Die Veranstalter waren sehr zufrieden mit der Resonanz“, so Wenke Uchtmann, zuständige Mitarbeiterin für die Ausbildungs- und Arbeitsförderung des Kreisausschusses des Schwalm-Eder-Kreises.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Babyboom zur Jahrfeier: Jubiläumsnachwuchs in Bad Zwesten

2017 gab es bereits 27 Geburten in der Gemeinde Bad Zwesten. Zwei Babys kamen während der 1.200-Jahrfeier auf die Welt.
Babyboom zur Jahrfeier: Jubiläumsnachwuchs in Bad Zwesten

An der Tür gescheitert: Versuchter Einbruch in Guxhagener Rettungswache

Am Dienstagnachmittag versuchten unbekannte Täter in die Rettungswache im Guxhagener Sandweg einzubrechen. Die Einbrecher versuchten die Tür aufzuhebeln, schafften es …
An der Tür gescheitert: Versuchter Einbruch in Guxhagener Rettungswache

Das Rathaus-Gebäude und seine geplanten Mehrkosten zur Sanierung: ein Streitpunkt bei den Parteien in Felsberg.

Ursprünglich sollte die Neugestaltung des Felsberger Rathauses rund 2 Millionen Euro Kosten. Mittlerweile schlagen die Sanierungsarbeiten mit 3,9 Millionen Euro zu …
Das Rathaus-Gebäude und seine geplanten Mehrkosten zur Sanierung: ein Streitpunkt bei den Parteien in Felsberg.

Die Gesamtschule Melsungen präsentiert Hessische Russisch-Olympiade

Austragungsort der 21. Hessischen Russisch-Olympiade war die Gesamtschule Melsungen. 35 Schüler aus ganz Hessen und sogar der russische Konsul Andrey Basov waren zu Gast …
Die Gesamtschule Melsungen präsentiert Hessische Russisch-Olympiade

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.