Auswertung der Ausbildungsbörse Borken

Die Auswertung der diesjährigen Ausbildungsbörse in Borken ist da. Und auch der Gewinner der Besucherumfrage durfte sein Smartphone abholen.

Schwalm-Eder-Kreis. Es war ein freudiger Anlass, der den 19-jährigen Raphaele Bernhardt zu Landrat Winfried Becker führte. Dieser überreichte dem Ausbildungssuchenden nämlich ein fabrikneues Smartphone.

Auf der Ausbildungsbörse war der 19-Jährige auf der Suche nach einer passenden Ausbildung im kaufmännischen Bereich – und nahm dort auch an der Besucherbefragung teil. Bei der er bestätigte, viele nützliche Informationen mitgenommen zu haben. Jetzt konnte er seinen Preis abholen. Dieser wurde von Marco Körner, Inhaber des Euronics XXL in Borken, gespendet.

Becker nutzte die Gelegenheit und blickte auf die Ausbildungsbörse zurück. Insbesondere verwies er auf die permanent gestiegene Ausstellerzahl seit der ersten Ausbildungsbörse im Jahr 2003. Zu Beginn habe man 36 und in diesem Jahr ganze 81 Aussteller – so viele wie noch nie zuvor – gezählt. "Wir waren voll ausgebucht", erläuterte der Landrat weiter. "Das ist natürlich ein Luxusproblem" stellte er fest. Diese Resonanz und das große Interesse weiterer Unternehmen zeige, dass der Schwalm-Eder-Kreis mit der Ausbildungsbörse eine Veranstaltung anbiete, die offensichtlich den Nerv der Zeit treffe.

Für die Unternehmen als auch die Besucher biete sie die Möglichkeit, an einem Tag und an einem Ort miteinander ins Gespräch zu kommen.

Winfried Becker stützte sich bei seiner Einschätzung auch auf die Ergebnisse der Aussteller- und Besucherbefragung, die von Rainer Geisel und Bernhard Ebel vom Fachbereich Wirtschaftsförderung vorgestellt wurde. Die Auswertung zeigt, dass 82 Prozent der Aussteller und sogar 93 Prozent der Besucher die Ausbildungsbörse positiv bewerteten. 87 Prozent der Aussteller empfanden die Gespräche mit den Jugendlichen als mindestens teilweise qualitativ hochwertig. Viele hatten sich offensichtlich gut auf den Besuch vorbereitet. Mehr als jeder Dritte gab an, mit Firmen Kontakt aufgenommen zu haben und sich dort bewerben zu wollen. Nahezu die Hälfte der Besucher hat neue Informationen oder Alternativen bei der Berufswahl mitgenommen.

Lediglich etwas mehr als ein Prozent gab an, die Ausbildungsbörse habe sie nicht weitergebracht.

"Diese Zahlen bestärken uns darin, die Ausbildungsbörse als Dienstleistung des Schwalm-Eder-Kreises sowohl für die heimische Wirtschaft, als auch für unsere jugendlichen Mitbürger und als einen der Bausteine in unseren Bemühungen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, weiter anzubieten", so das abschließende Resümee von Winfried Becker.

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