Autor Manfred Pfaff präsentiert letzten Band seiner Jakobsweg-Trilogie auf der Leipziger Buchmesse

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Autor Manfred Pfaff.

Das Buch "Ich gehe nach Santiago, bis es mir gut geht" ist der letzte Band der Jakobsweg-Trilogie von Edermünder Manfred Pfaff. Es wird momentan sogar auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt.

Edermünde. Der in Edermünde lebende Autor Manfred Pfaff ist 1958 in Gudensberg geboren. Seit seiner Jugend verarbeitet er wichtige Alltagssituationen in Tagebuchnotizen.

Die Tumorerkrankung seines besten Freundes war dann für ihn der Impuls, die schon lange als Plan B in seinem Bewusstsein verankerte Jakobswegreise endlich anzugehen. Sie gab ihm seine Lebensleichtigkeit zurück und so beschloss er, seine mitreissenden Erlebnisse in Büchern zu verewigen. Der letzte Band dieser Jakobsweg-Trilogie „Ich gehe nach Santiago, bis es mir gut geht“ ist nun fertiggestellt und wird derzeit auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt.

Pfaffs neues Buch wird auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt.

In dem Buch schildert der Autor seine Zerrissenheit beim Aufbruch, die bald einer heiteren Gelassenheit weicht. Die Wiederentdeckung des Rucksackreisens und des offenen, ehrlichen Austauschs mit wildfremden Menschen von allen Kontinenten, erzeugt den fast euphorischen Willen, das Ruder herumzureißen und all die Träume, die unter dem Alltagseinerlei verschüttet liegen, endlich wieder ans Licht zu holen und umzusetzen. Aus den Unsicherheiten, Ängsten und Zweifeln zu Beginn der Reise sind in den wenigen Wochen der Wanderschaft neue Lust aufs Leben und die Gewissheit entstanden, dass der Camino ihn zurück auf seinen ureigenen Weg gebracht hat.

Mit Wortwitz und Selbstironie beschreibt er seine Erlebnisse auf 400 Kilometern Wanderschaft, die er zwischen Leon und Finisterre auf alten Pfaden zurücklegt. Dabei versucht er das Geheimnis des Camino, der bekanntlich jeden zum Lachen, Weinen und Singen bringt, zu lüften und eigenen, in seiner Vergangenheit begründeten Problemen auf den Grund zu gehen. Das Zusammentreffen mit Seelenverwandten auf dem Jakobsweg verschafft ihm endlich wieder Momente vollkommener Zufriedenheit. Dort verlebt er glückliche Stunden, im Gefühl der selbstverständlichen Zugehörigkeit zum großen Ganzen. Leicht geht ihm das Niederschreiben seiner Erlebnisse von der Hand und lässt ihn die Reise ein weiteres Mal durchleben…

Aus dem Schreiben entwickelten sich drei einstündige Leseprogramme, bei denen die Begleitung mit der Gitarre fester Bestandteil der Lesungen sind. Ebenso ist aus diesem Projekt im letzten Jahr ein Spendenlauf zugunsten der Sozialtherapie in Kassel geworden. Gestartet in Eisenach führte es den Edermünder über Marburg nach Köln und Aachen, von wo aus es in diesem Jahr weitergehen soll in Richtung Santiago de Compostella.

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