Neu am Bahnhof und an der Raiffeisenbank: Gleich zwei CarSharing-Autos in Borken

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Car-Sharing gleich zweimal in Borken: Michael Schramek (vorne) mit (v. li.) Katharina Stock (beide Regio.Mobil), Hatice Arat (Zaza’s Café & Restaurant), Manfred Möller-Sauter (RU Recycling- und Umweltdienst), Christof Wehrum (Raiffeisenbank Borken), Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm und Erster Stadtrat Rudolf Maiwald. 

Auch Borken ist nun in der Reihe der Gemeinden aufgenommen, die CarSharing von der Jesberger Firma Regio.Mobil anbieten.

 

Von VANESSA VON LENGERKEN

Borken.Wenn die Bahn mal wieder Verspätung hatte und der Bus vor der Nase wegfährt – mobil im ländlichen Raum zu sein hat seine Tücken. Wie toll wäre es, da einfach sein Handy zu zücken und per App ein Auto auf dem Bahnhof-Parkplatz zu mieten und loszufahren. So einfach es klingt, so möglich ist das nun in Borken, denn die Firma Regio.Mobil weihte dort vergangene Woche zwei neue CarSharing-Stationen ein, an denen je ein Auto steht. Jeder, der bei Regio-Mobil registriert ist, kann es per App „Azowo“ mieten und losfahren. Die Fahrzeuge sind dabei keine unbekannten in Borken: der elektrische VW Up stammt aus dem Fuhrpark der Raiffeisenbank Borken und der VW Caddy ist das Be­-triebsauto des RU Recycling- und Umweltdienstes.

Die Entscheidung, den Caddy ins CarSharing zu geben, war für Geschäftsführer Manfred Möller-Sauter schnell getroffen: „An bestimmten Tagen fährt er schon als Bürgerbus durch die Großgemeinde. Als wir Herrn Schramek auf unserer Klimakonferenz kennengelernt haben, hat er uns mit seinem Mobilitätsdenken überzeugt und die Zusammenarbeit begann“. Auch Christof Wehrum von der Raiffeisenbank Borken hat seine Erfahrungen mit der Mobilitätswende: „Unser E-Smart ist bereits an den Verein „Vorfahrt für Jesberg“ übergegangen, nun sollen auch die Borkener E-Mobilität mit unserem Up erfahren.“

Als „Ankerkunde“ bezeichnet Schramek die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die ihre Dienst- aber auch Privatfahrten nun bewusst und nachhaltig mit den CarSharing-Autos zurücklegen und so als Vorbild dienen. „Vielleicht können wir damit auch die schwierige Parkplatzsituation rund um den Bahnhof relativieren“, nennt Bürgermeister Marcel-Pritsch-Rehm einen weiteren positiven Nebeneffekt.

Er fand zudem lobende Worte zur Zusammenarbeit mit dem Regio.Mobil-Chef Schramek: „Normalerweise heißt es ‘Stadt mach mal’. Hier aber wurde der Wunsch nach einer CarSharing-Station geäußert und sich danach um alles selbst gekümmert.“ So ziert jetzt ein Schild den Parkplatz am Bahnhof, den Hatice und Suat Arat neben ihrem Café & Restaurant Zaza’s bereitgestellt haben. In Borken wird Teilen groß geschrieben.

Weitere Infos sowie die Registrierung unter www.regio-mobil-deutschland.de.

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