Baumkünstler Norman E. Rogers malt für den 22. Künstlertreff

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Die Vorzeichnung ist bereits fertig, jetzt beginnt Baum-Maler Norman E. Rogers mit dem finalen Bild für die Ausstellung. Foto: Lindner

Für den 22. Künstlertreff in Homberg malt Baumkünstler Norman E. Rogers die Gerichtslinde vor der Stadtkirche.

Homberg. Vor 21 Jahren malte Norman E. Rogers die damals 600-jährige Gerichtslinde vor der St. Marienkirche. Ursprünglich für das Projekt "Frieden 2000" des Künstlers Abbas Al-Mosawi.

Jetzt kopiert er dieses Gemälde für den 22. Künstlertreff des Homberger Kulturrings, denn: Das Original ist noch immer bei der UNO in Genf eingelagert.

Bekannt wurde der gebürtige Amerikaner als Baum-Maler. "Bäume haben mich nach meiner Zeit in der US-Armee zur Ruhe gebracht", erzählt Rogers und setzt fort: "sie haben meine Seele gerettet." So sei jeder Baum für den Künstler eine eigene Persönlichkeit.

Und die Gerichtslinde in Homberg? "Mit ihren über 600 Jahren hat sie sicher viel erlebt, auch viel Krieg", sagt der 79-Jährige. Darum habe er sie damals für das Projekt "Frieden 2000" ausgewählt, "sie wünscht sich sicher auch Frieden."

Und das sei heute noch genauso wichtig wie im Jahr 1995. Darum habe er sich dazu entschieden, eben diese Linde erneut zu malen.Das fertige Gemälde wird am Freitag, 7. Oktober, beim 22. Künstlertreff im Homberger Gasthaus "Zur Krone" zu sehen sein.

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