Hier summt's: Zwei Bienenvölker stehen auf dem Dach der Stadtbücherei Melsungen

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In luftiger Höhe stehen auf dem Flachdach der Melsunger Stadtbücherei nun zwei Bienenvölker. Citymanager Mario Okrafka, Michael Schermeier (Vorstand Imkerverein Melsungen e.V.), Heidrun Wulf (Imkerverein), Volker Komiske (Direktor KSE), Holger Friedrich (Kassierer Imkerverein), Dorothee Schanze (Imkerverein) und Bürgermeister Markus Boucsein schauten nach den fliegenden Insekten.  

Mit Hilfe der Kreissparkasse Schwalm-Eder konnte der Melsunger Imkerverein zwei Bienenvölker auf dem Flachdach der Stadtbücherei ansiedeln.

 Melsungen. Auf dem kleinen Flachdach der Melsunger Stadtbücherei haben zwei Bienenvölker einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden. Im Rahmen eines Spendenvotings der Kreissparkasse Schwalm-Eder hat der Imkerverein Melsungen e.V. 1.000 Euro für den Schutz der Bienen erhalten.

Imker-Vereinsvorstand Michael Schermeier hatte das Projekt vergangenen Herbst bei der angemeldet – jetzt konnten zwei Bienenstöcke für die Stadtbücherei damit finanziert werden. KSE-Direktor Volker Komiske überzeugte sich nun zusammen mit Bürgermeister Markus Boucsein über den Nutzen dieses Projekts. Denn: Bienen sind erheblich bedroht und als wichtiger Teil des Ökosystems, „hilft man auch den Menschen, wenn man Bienen schützt“, so Komiske. Dabei könne jeder etwas tun, wie Dorothee Schanze vom Imkerverein betont: „Wenn man für Vielfalt in seinem Garten sorgt und auf nektarreiche Blumen setzt, hilft das den Bienen enorm“.

Blick in den Bienenstock. Eingelebt hätten sich die kleinen Tierchen zwar, Honig jedoch noch nicht produziert, wie Imkerverein-Vorstand Michael Schermeier (re.) erklärte.  

 Derzeit sei es jedoch noch zu kalt für die Bienen. „Erst ab konstanteren Temperaturen ab zwölf Grad und weniger Regen, fliegen die Bienen weit aus“, ergänzt Schanze. Deshalb werde auch die Honigernte in diesem Jahr magerer ausfallen. Dennoch kann original Melsunger Honig, immerhin stehen 370 Bienenvölker in der Fachwerkstadt, über den Imkerverein bezogen werden. „Dieses Projekt hilft nicht nur Bienen, sondern stärkt auch die Regionalität“, freute sich Stadtoberhaupt Boucsein abschließend.

 

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