Blick in die Zukunft

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Bildungsmesse in Fritzlar zeigt berufliche Perspektiven

Fritzlar. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Situation am Ausbildungsmarkt stark gewandelt – in den 80er Jahren waren die Schüler noch Bittsteller bei den Arbeitgebern, heutzutage werben Unternehmen um den Nachwuchs für den Fachkräftemarkt. Um Schulabgängern und Anbietern von Ausbildungsstellen eine Plattform zu bieten, hatte die Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule (RFES) bereits zum zehnten Mal zur Bildungsmesse eingeladen – im Wechsel mit dem Standort Homberg, war in diesem Jahr wieder Fritzlar Gastgeber.

67 Firmen, Behörden und Institutionen verteilten sich über das ganze Schulgelände, an Ständen, in Workshops und bei Vorträgen konnten sich die rund 1.100 Besucher über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten informieren. Die meisten Gespräche verliefen auf Augenhöhe, denn vorwiegend gaben derzeitige Azubis Einblicke in ihren Berufsalltag. So auch Annika Bachmeier, die derzeit ihr erstes Lehrjahr als angehende Industriekauffrau beim Folienspezialist Horn & Bauer in Schwalmstadt absolviert. In der Metallwerkstatt von Fachlehrer Elmar Mette ging es besonders heiß her, hier konnten sich die Jugendlichen im Umgang mit dem Plasmaschneidgerät üben – Azubi Zakariya half im Anschluss dabei, aus den Einzelteilen eine schöne Rose zu formen.

Einige Unternehmen boten gleich mehrere Ausbildungsgänge an, Sara Dyck absolviert beim Photovoltaik-Hersteller SMA beispielsweise ein duales Studium in Wirtschaftsinformatik, Ibrahim Yumrukaya interessiert sich dagegen mehr für die Praxis und ist auf dem Weg zum Elektroniker für Geräte und Systeme. „Wir suchen Vollzugspolizeibeamte für die Schutz- und die Kriminalpolizei“, warb Polizeihauptkommissar Volker Schulz von der Direktion Schwalm-Eder um Nachwuchs für die Landesbehörde – die Bundeswehr wartete sogar mit 50 verschiedenen Ausbildungsberufen und 30 Studiengängen auf.

„Telefon und Handy beruflich nutzen – Telefongespräche sicher führen“, lautete das Thema des von RFES-Lehrerin Gudrun Bächt angebotenen Workshops – an anderen Stellen gab es noch 16 weitere. Mit Metall, Holz, Stein und weiteren Werkstoffen lockten die Ausbildungsbetriebe aus dem heimischen Handwerk – überdies stellten Lebensmittelketten, Banken, Logistiker und weitere Dienstleister ihre jeweilige Branche vor. Unter dem Motto „Trau dich und mach deine eigene Dschungelprüfung“ bot die Abteilung -Ernährung und Gastronomie- besondere Leckerbissen – Buffalowürmer, Heuschrecken und andere Tiere verarbeiteten sie zu süßen und herzhaften Snacks, die durchaus schmackhaft waren.

Insgesamt bot die Veranstaltungen einen guten Überblick über die beruflichen Möglichkeiten in Nordhessen und darüber hinaus. Egal ob Praktikum, Ausbildung oder Studium – in den unterschiedlichen Branchen müsste sich sowohl für Theoretiker als auch für Praktiker eine berufliche Zukunft finden lassen.

lassen.

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