Dachstuhlbrand durch Blitzeinschlag in Gudensberg

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Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Auch mit dem Löschwasser wurde sparsam umgegangen, wodurch sich die Wasserschäden in Grenzen halten.

Gudensberg. Am Dienstag, 22. Mai, um 16.49 Uhr wurde die Feuerwehren der Stadt Gudensberg von der Leitstelle Schwalm-Eder mit der Durchsage "Einsatz für Florian Gudensberg, F 3, Dachstuhlbrand in Gudensberg" alarmiert.

Vermutlich durch einen Blitzeinschlag war es im Dachbereich eines Wohnhauses zu einem Brand gekommen. Während eines heftigen Gewitters hatten die Bewohner des Hauses einen lauten Knall vernommen. Bei einem Rundgang im Haus und außerhalb des Hauses konnten sie jedoch keinen Schaden feststellen. Erst Minuten später nahmen sie einen leichten Brandgeruch war.

Fast zur gleichen Zeit kamen dann Nachbarn und machten auf die Rauchentwicklung im Dachbereich aufmerksam. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr war sehr schnell vor Ort. Der eingesetzte Angriffstrupp im Innenbereich konnte keinen Brand feststellen. Deshalb wurde mit Hilfe der Drehleiter der Dachbereich von außen mit einem Einreishaken geöffnet. Hier waren dann auch Flammen sichtbar, die aber relativ schnell gelöscht werden konnten.

Dank dem schnellen Einsatz konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Durch den gezielten und sparsamen Einsatz des Löschwasser konnte auch der Wasserschaden in Grenzen gehalten werden. Um 17.13 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden.

Einsatzende war 19.30 Uhr. Einsatzende bedeutet nicht das Abrücken von der Einsatzstelle, sondern der Zeitpunkt, wann die Fahrzeug im Gerätehaus wieder Einsatzbreit sind. Die Feuerwehren Gudensberg waren mit 54 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Roten Kreuzes Gudensberg und je eine TRW der Malteser aus Gudensberg und des DRK aus Fritzlar mit 15 Kräften, sowie eine Streife der Polizei Fritzlar.

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