Kleinenglis: Reisende Handwerker verlangten 2.500 Euro für Dachrinnenreparatur

Opfer war Frau im Amselweg – erst nachdem die Tochter einen Rechtsanwalt einschalten wollte, einigte man sich auf eine realistische Summe.

Borken-Kleinenglis. Am gestrigen Donnerstagnachmittag waren in Borken-Kleinenglis wieder reisende Handwerker unterwegs und haben überteuerte Dachrinnenreparaturarbeiten angeboten.

Im Amselweg hatten fünf polnische Handwerker, die mit zwei dunklen Transportern unterwegs waren, einer Hausbesitzerin angeboten, Fallrohre und Dachrinnen zu reparieren. Nach den Reparaturarbeiten verlangten sie 2.500 Euro für Material und Arbeit. Die hohen Kosten machten die Hausbesitzerin stutzig, sodass sie ihre Tochter hinzuzog. Erst nachdem die Tochter erwähnte, einen Rechtsanwalt einzuschalten, wurde sich auf eine realistische Summe geeinigt.

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EXTRA INFO:

Damit man keine bösen Überraschungen mit unseriösen Handwerkern erlebt, rät die Polizei zur Vorsicht: Unseriöse Handwerker bieten immer wieder ihre Dienste an. Hierbei kann es sich um die unterschiedlichsten Leistungen handeln.

Eines haben alle Angebote allerdings gemeinsam: Sie sind meist überteuert und werden oft unsachgemäß ausgeführt!

Die vermeintliche Schnäppchenreparatur kann sich somit schnell ins Gegenteil wenden und wird anschließend noch richtig teuer. Oft fordern die unseriösen Arbeiter später mehr Geld als ursprünglich vereinbart. Aus diesen Gründen warnt die Polizei ausdrücklich vor Geschäften an der Haustür.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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