Borken-Kleinenglis: Streit endet für Frau tödlich – mutmaßlicher Täter vor Ort verhaftet

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Abgesperrt: Im ersten Stock dieses Mehrfamilienhauses in Borken-Kleinenglis kam es am Mittwochmorgen zu einem heftigen Streit, der für eine Frau tödlich endete.

Am Mittwochmorgen kam es zu einem Streit in Borken-Kleinenglis, bei dem eine Frau tödlich verletzt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

+++ aktualisiert am Freitag, 8. Februar, 09.56 Uhr +++

Borken-Kleinenglis. Für eine 58 Jahre alte Frau aus dem Borkener Stadtteil Kleinenglis endete am Mittwochmorgen ein Streit tödlich. Der Tatort: ein Mehrfamilienhaus in der Straße „Am Vogelsang“.

Wie Polizeipressesprecher Volker Schulz erklärt, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um den 55-jährigen Lebensgefährten. Der Mann soll noch selbst gegen 11 Uhr den Rettungsdienst verständigt haben. Dieser habe jedoch nur noch den Tod der 58-Jährigen feststellen können. „Für die Retter vor Ort bot sich ein Bild, dass auf ein Gewaltdelikt schließen ließ, deshalb haben sie sofort die Polizei verständigt“, so Schulz.

Die Spurensicherung aus Kassel wurde hinzugezogen.

Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter noch vor Ort fest. Einsatzleiter Dirk Eschinger bestätigte auf Nachfrage, dass die Frau in Folge eines Streits zu Tode gekommen sei.

Und auch Schulz erklärt: „Es lagen sichtbare blutige Verletzungen vor.“ Eine Obduktion – noch am Mittwoch vorgenommen – führte nach Angaben des Polzeipressesprechers jedoch noch nicht zur Klärung der Todesursache. Bis Redaktionsschluss konnten hierzu noch keine Angaben gemacht werden.

Gegenüber lokalo24 sagt Schulz: „Es müssen noch weitere rechtsmedizinische Untersuchungen vorgenommen werden, um genau zu bestimmen, wie die Frau zu Tode gekommen ist.“

Die Spurensicherung aus Kassel nahm am Mittwochnachmittag die Arbeit in der Wohnung auf und war nach Angaben von Schulz auch am Donnerstag noch in der Wohnung tätig.

Wie lokalo24 vor Ort aus dem Nachbarumfeld im Borkener Stadtteil erfahren hat, sei es zwischen der Frau und dem Mann bereits öfter zu lautstarken Auseinandersetzungen gekommen.

Der 55-jährige Lebensgefährte wurde am Donnerstag nach Angaben der Staatsanwaltschaft Kassel wieder auf freien Fuß gesetzt. „Nach jetzigem Stand der Ermittlungen, ist eine Untersuchungshaft nicht gerechtfertigt“, teilt Andreas Thöne, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, auf Nachfrage am Donnerstagnachmittag mit. Aus diesem Grund sei der Mann aus dem Gewahrsam der Polizei entlassen worden.

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