Hospital zum Heiligen Geist: Vollbetrieb wieder aufgenommen

Der Brand im Hospital war in der vergangenen Woche bei uns Titel-Thema.

Station B1 muss noch saniert werden... ansonsten sind wieder über 120 Betten im Betrieb.

Fritzlar. Gut anderthalb Wochen nach dem Brand im Fritzlarer Hospital zum Heiligen Geist (wir berichteten) befindet sich das Krankenhaus zurück auf dem Weg zur Normalität. „Seit Freitag haben wir wieder Vollbetrieb“, sagt Julia Gäck, beim Hospital zuständig für Marketing sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Geschlossen ist aktuell die Station B1. Auf einem Zimmer dort war der Brand ausgebrochen. Gäck: „Die Station wird aktuell saniert. Betten, die dort standen, haben wir auf anderen Stationen untergebracht, beziehungsweise anderweitig verteilt.“ Wie lang die Sanierung dauern wird, vermochte die Hospitals-Sprecherin nicht zu sagen.

„Dass wir so schnell den Weg zurück zur ‘Fast-Normalität’ gefunden haben ist zum großen Teil auch unserem Personal zu verdanken“, sagt Barbara Gawliczek, kaufmännische Geschäftsführerin im Hospital zum Heiligen Geist.

„Dass wir so schnell den Weg zurück zur ‘Fast-Normalität’ gefunden haben ist zum großen Teil auch unserem Personal zu verdanken“, sagt Barbara Gawliczek, kaufmännische Geschäftsführerin im Hospital zum Heiligen Geist, „das hat in den vergangenen knapp anderthalb Wochen wahnsinnig motiviert und strukturiert daran gearbeitet, dass es hier möglichst schnell wieder ‘normal’ weitergehen kann. Deshalb bedankt sich die Klinikleitung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch ganz außerordentlich.“

Was die genaue Brandursache war, dazu hüllt sich die Polizei weiterhin in Schweigen. „Ich bitte um Verständnis, dass ich zu laufenden Ermittlungen nichts sagen kann“, so Polizeipressesprecher Volker Schulz. Klar ist nur, dass die Brandermittler keine Hinweise auf eine technische Ursache gefunden haben. Vorsätzliche Brandstiftung wird ebenfalls ausgeschlossen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand geht die Polizei von einer fahrlässigen Brandstiftung aus. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet, die Ermittlungen dauern noch an.

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