Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert in Edermünde

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Vertreter der „Interessengemeinschaft Lärmschutz A49“, Lokalpoliziker mit dem Bundestagsabgeordneten: (v.l.) Jörg Lobmeier, Albert Valentin, Beigeordneter Jörg Schnitzerling, Gemeindevertreterin Sabrina Kurzenknabe mit Tochter, Bernd Siebert MdB, Gemeindevertreterin Carina Grunewald, Renate Engelhardt, Heidi Dittmar und Günter Schumann. Foto: Privat

Station in Edermünde machte der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert auf seiner Sommerreise – auch der Lärmschutz an der A49 war Thema.

Edermünde. Bei seiner Wahlkreis-Sommerbereisung in Edermünde besuchte der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert den "Dorfplatz" an der Pfingstweide im Ortsteil Holzhausen. Dort entstanden vor drei Jahren in mehr als 7.500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit eine Fundushalle für den örtlichen Karnevalsverein sowie ein Backhaus für den Kultur- und Geschichtsverein, der auch das Dorfmuseum am Gemeinschaftshaus betreibt.

"Sich freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl einzusetzen, ist eine ganz besondere Herausforderung und erfordert viel Zeit und Begeisterung und ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr. Vor diesem unermüdlichen Einsatz kann man nur den Hut ziehen, da die ländlichen Kulturen nur so am Leben gehalten werden können", so Bernd Siebert bei seinem Besuch.

Der Vorsitzende des Kultur- und Geschichtsvereins Wilfried Mihr zeigte den Besuchern, die umfangreiche Anlage und betonte das großartige Gemeinschaftsleben der Vereine in Edermünde. Man habe es geschafft, Holzhausen einen würdigen Dorfplatz zu verschaffen, der wahrlich ein Zentrum des gesellschaftlichen Lebens geworden sei. Im Backhaus werden mehrfach im Jahr nach traditioneller Art im Holzofen Brote gebacken, die gegen eine freiwillige Spende abgegeben werden.

Im Anschluss ging es dann gemeinsam mit den Vertretern der CDU-Edermünde, Gemeindebeigeordnetem Jörg Schnitzerling sowie den beiden Gemeindevertreterinnen Sabrina Kurzenknabe und Carina Grunewald, zu einem Treffen mit Vertretern der "Interessengemeinschaft Lärmschutz A49". In gemeinsamer Anstrengung habe man über Parteigrenzen hinweg viel für den Lärmschutz entlang der Autobahn erreichen können. Demnächst würde der bestehende Lärmschutzwall auf der Ostseite der Straße erhöht.

Man verfolge aber noch weitere Pläne, um die Belastung entlang der A49 zu reduzieren. Dazu werde derzeit geprüft, inwiefern ein weiterer Lärmschutzwall in der Verlängerung des bestehenden Bauwerks entstehen könne, wie sowohl der Sprecher der Interessengemeinschaft Günther Schumann als auch Beigeordneter Jörg Schnitzerling darlegten. Siebert seinerseits sagte zu, weiterhin das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Edermündes zu unterstützen.

Auch die im letzten Jahr instand gesetzte Landstraße zwischen Holzhausen und Besse wurde besichtigt. Nach langer Zeit des Ringens um eine nachhaltige Lösung konnte nun die Straße erneuert werden. "Wer die Straße in ihrem vorherigen kannte, sieht nun dass eine solche Instandsetzungsmaßnahme einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet", sagte Bernd Siebert abschließend des Besuchs.

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