Buntes Treiben: Martinsmarkt läutet in Melsungen den Herbst ein

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Burger, Bummel und Geböller: Zum Martinsmarkt zog es viele Besucher in die Bartenwetzerstadt, die an den Foodtrucks schlemmen, in den Geschäften shoppen und das Feuerwerk genießen wollten.

Melsungen. Bevor der alljährliche Stress vor Weihnachten losgeht, bot sich in Melsungen noch einmal die Möglichkeit, gemütlich zu bummeln und entspannt einzukaufen. Am ersten Novemberwochenende lockte der Martinsmarkt mit Streetfood-Festival und verkaufsoffenen Geschäften in die Altstadt - das Feuerwerk am Sonntagabend bildet den krönenden Abschluss.

Entgegen der Wettervorhersage, blieb es mit Ausnahme einiger weniger Regentropfen trocken, sodass dem Ausflug mit der Familie oder dem Treffen mit Freunden nichts im Wege stand. Bereits am Freitag hatten sich die ersten Imbisswagen auf dem Platz neben dem Rathaus positioniert – Herzhaftes und Süßes stand auf den Speisekarten der Betreiber. Das orangefarbene Fahrzeug von Jörn Kilian aus Homberg stach besonders ins Auge, „Kaustelle“ stand an der Seite und als Theke diente eine rotweiß-gestreifte Warnbake.

Birungi Maku war mit ihrem Stand aus dem bayrischen Unterhaching angereist, „Mukyeere ne nkoko“ hieß eines der Gerichte aus ihrer ugandischen Heimat und war gewürzter Reis mit Hühnerfleisch in Sesamsauce. Sebastian Schiller aus der Oberpfalz hatte sich auf Crêpes spezialisiert, doch nicht auf die bekannte runde Version sondern auf einer bis zu einem Meter langen Heizplatte.

Um die Mittagszeit waren die Gassen voller Menschen, bei der großen Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten blieben keine Wünsche offen. Frisch gestärkt bummelten viele durch die Geschäfte – warme Jacken, schöne Mützen oder das eine oder andere Paar Schuhe fand mit Blick auf die kalte Jahreszeit einen neuen Besitzer.

Zwischendurch zog es die Kinder zum Kettenkarussell und die Erwachsenen beispielsweise an die „Appelwinnbude“. Erika Hoiß und Diana Theis schenkten sowohl kalte als auch heiße Getränke aus – je nach persönlicher Einstellung zu den aktuellen Außentemperaturen. Mit Einbruch der Dunkelheit bekam das Melsunger Fachwerkensemble wie immer seinen ganz besonderen Charme, nach und nach begaben sich die Besucher auf den Weg in Richtung Bartenwetzerbrücke.

Karl-Heinz Behr aus Schwarzenberg hatte sich mit seinem Enkel Maximilian einen Platz mit guter Sicht auf die Fulda gesichert – mit Gehörschutz auf den Ohren wartete der Siebenjährige gespannt auf das Feuerwerk. Pünktlich um halb sechs schoss die erste Rakete in den Himmel und explodierte in bunten Farben. Viele weitere folgten und sorgten für so manches „Ahhh!“ und „Ohhh!“ bei den begeisterten Zuschauern. Auf dem Heimweg sah man zahlreiche Besucher, die ihre „Beute“ vom Martinsmarkt mit zum Auto nahmen, das sie zur Feier des Tages kostenlos parken durften.

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