Dank der großzügigen Spende: Plätzchenduft in neuer, behindertengerechter Küche

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Die besten Partys finden in der Küche statt: (hintere Reihe v. li.) Kunigunde Schaller (Mitglied Förderverein), Herbert Oschmann (Vorsitzender Förderverein), Burkhard Finke (Werkstattleiter), Herbert Vaupel (Bürgermeister Malsfeld und Mitglied Förderverein ), Simone Werner (Sozialdienst/GFV Tagesförderstätte & Intensiv betreutes Arbeiten), Ernst Malkus (Gemeindevertreter und Mitglied Förderverein), Kevin Arold (Mitarbeiter), Herbert Ziegler (Mitglied Förderverein). (Vordere Reihe v. li.): Anita Wagner (Mitarbeiter), Vanessa Becker (Besucherin),Tabea Pfeil (Mitarbeiter), Horst Heidelbach (Besucher) sowie Christoph Kalkofe (Besucher) und Marco Schmeer (Besucher).

Über eine neue behindertengerechte Küche im Wert von 7.500 Euro darf sich kurz vor Weihnachten die Tagesförderstätte der Malsfelder Werkstätten freuen. Möglich machte dies der Förderverein für Behinderte Menschen der Waberner und Malsfelder Werkstätten.

Malsfeld. Ein süßer Plätzchenduft strömt aus der Küche der Tagesförderstätte der Malsfelder Werkstätten. Während die Küchenmaschine schon den Teig für die nächste Plätzchenriege mixt, fabrizieren die Besucherinnen und Besucher Spritzgebäck und andere leckere Köstlichkeiten. Die Stimmung ist warm und herzlich. Man merkt, dass sich alle wohlfühlen und das gemeinsame Backen genießen.

Pünktlich zur bevorstehenden Backhochsaison in der Adventszeit hat die Tagesförderstätte eine neue Küche bekommen. Das Wichtigste: Sie ist behindertengerecht. Möglich wurde die Neuanschaffung durch die Unterstützung des Fördervereins für Behinderte Menschen der Waberner und Malsfelder Werkstätten. Die stolze Summe von 7.500 Euro übergab der Vorsitzende des Fördervereins, Herbert Oschmann, jetzt symbolisch an Werkstattleiter Burkhard Finke.

Die Küche ist das Herz der Tagesförderstätte und gleichzeitig ein Ort der Kommunikation und Begegnung. Sie bietet sowohl den Mitarbeitenden als auch den Besucherinnen und Besuchern viele Vorteile und Erleichterungen. Unterfahrbare Arbeitsplatten machen nun auch eine aktive Beteiligung von Rollstuhlfahrern möglich. Eine mobile Herdplatte kann bei Bedarf aus einer verschließbaren Schublade genommen werden und die Geschirrspülmaschine ist erhöht, sodass das Bücken beim Ein- und Ausräumen wegfällt. Weitere verschließbare Schränke sorgen zudem für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher.

„Toll ist, dass wir wirklich alle mit einbeziehen können“ sagt Mitarbeiterin Anita Wagner mit leuchtenden Augen. So zum Beispiel auch Christoph Kalkofe, der stark in seinen Bewegungen eingeschränkt ist und im Rollstuhl sitzt. Mithilfe eines „Buddy-Buttons“, den er mit dem Kopf drückt, kann er zum Beispiel den Mixer bedienen und Sahne schlagen. „Für uns ist die Küche ein echter Gewinn“, schwärmt Wagner.

Es ist eine Küche auf Augenhöhe, die den Besucherinnen und Besuchern der Tagesförderstätte eine aktive Teilnahme beim Kochen und Backen ermöglicht. Nicht alle Leistungen für Menschen mit Handicap werden durch den Staat oder den Landeswohlfahrtsverband übernommen.

„Mit unseren Spenden wollen wir helfen die Lücke zu füllen“, so Oschmann. Seit seiner Gründung im Jahr 2001 engagiert sich der Förderverein für Behinderte Menschen der Waberner und Malsfelder Werkstätten e.V. für die im Schwalm-Eder-Kreis liegenden Werkstätten der bdks. Fast 90.000 Euro Spenden konnten in dieser Zeit bereits gesammelt werden.

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