Schwalm-Eder-Kreis: Deutsches Rotes Kreuz sammelt wieder Spenden

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Helfen in vielen Bereichen: Die Ehrenamtlichen des DRK benötigen für viele Arbeiten finanzielle Unterstützung.

Von Montag, 9. April, bis Samstag, 14. April, sammeln ehrenamtliche Helfer wieder Geld für die Arbeit des DRK.

Schwalm-Eder. Unter dem Motto „Helfen Sie uns, anderen zu helfen!“ sammeln von Montag bis Samstag, 9. bis 14. April, ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Schwalm-Eder-Kreis Spenden für die Arbeit des DRK.

Kreisgeschäftsführer Manfred Lau: „Mit dem Erlös der traditionellen Haus- und Straßensammlung werden Projekte gefördert, die Menschen in Not helfen. Dazu gehört zum Beispiel der Besuchsdienst, der allein lebenden älteren Menschen die Möglichkeit bietet, regelmäßig Gespräche zu führen oder ganz einfach mit einem freundlichen und aufgeschlossenen Menschen spazieren zu gehen.“ Im Bereich der Sozialarbeit bietet der DRK Kreisverband Schwalm-Eder für Senioren, Familien und auch für Kinder vielfältige Angebote und Hilfen an.

Ehrenamtliche des DRK Kreisverbandes Schwalm-Eder arbeiten im Katastrophenschutz mit, weiterhin sind inzwischen 218 der Ehrenamtlichen als Helfer vor Ort in 139 Orten tätig. „Der Helfer vor Ort (HvO) wird gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert. Da er in der Nachbarschaft wohnt und in der Regel zuerst am Einsatzort eintrifft, kann er dort schon erste lebensrettende Maßnahmen einleiten“, erklärt Lau, „somit haben unsere HvO in den acht Jahren, seit das Projekt besteht, schon mehrere Leben retten können.“

Neben Idealismus und unentgeltlichem Einsatz braucht es auch finanzielle Mittel. Lau: „Es kommt nicht auf die Höhe der Spende an. Jeder Cent zählt und leistet einen wertvollen Beitrag.“

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EXTRA INFO

Im Kreis hat das DRK rund 1.000 Mitglieder

Im Schwalm-Eder-Kreis engagieren sich rund 1.000 aktive Freiwillige in den Ortsvereinen des DRK. Neben den genannten sozialen Projekten ermöglichen die gesammelten Spenden auch Angebote zur Präventions- und Gesundheitsförderung, zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Projekte des Jugendrotkreuzes (JRK) wie den Schulsanitätsdienst, der die Freude am Helfen weckt und damit die Grundlage für soziale Verantwortung bei Kindern und Jugendlichen legt.

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